• Speiseführer New York – New York kulinarisch entdecken

  • Málaga – Picasso, Tapas, Flamenco & Meer

  • Wie der Verband der deutschen Games-Branche Deutschland zu einem weltweit führenden E-Sport-Standort macht

  • Wellness zu Hause: Mit allen Sinnen im Home Spa entspannen

  • No Limits - Holiday on Ice

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

News

Deine kreative Identität gestalten - Ein Leitfaden zum Erstellen eines herausragenden Portfolios

News

Hallo liebe Kreative! Herzlichen Glückwunsch dazu, dich auf die aufregende Reise gemacht zu haben, deine kreative Identität aufzubauen. Egal, ob du ein erfahrener Profi bist oder gerade erst anfängst, dein...

Weiterlesen

Wie erhält man eine Förderung zur Installation einer Wallbox?

News

Deutschland hinkt den Klimazielen hinterher! Besonders betroffen ist dabei der Verkehrsbereich. Sollen doch bis 2030 die Emissionen rigoros reduziert werden. Die Politik versucht, dieses Ziel zu erreichen, indem der Individualverkehr...

Weiterlesen

Leben & Genuss

Speiseführer New York – New York kulinarisch entdecken

Leben & Genuss

Der Speiseführer New York ist ein kulinarischer Reiseführer durch die Stadt, die niemals schläft und die immer isst. Unterhaltsam und reich bebildert werden 30 typische New Yorker Speisen vorgestellt und...

Weiterlesen

Málaga – Picasso, Tapas, Flamenco & Meer

Leben & Genuss

Von zahlreichen Museen, spannenden Restaurantkonzepten, individuellen Boutiquen über historische Sehenswürdigkeiten bis hin zu sonnenverwöhnten Stränden – Málaga hat für jeden Besucher genau das richtige im Angebot. Begleiten Sie uns auf...

Weiterlesen

Fashion & Lifestyle

Urban Streetstyle: Darum sind Boots das passende Schuhwerk für jeden Anlass

Fashion & Lifestyle

Boots symbolisieren Praktikabilität und lässigen Style. Daher verwundert es nicht, dass modebewusste Männer an den flexiblen Stiefeln mit meist knöchelhohem Schaft Gefallen finden. Die weiche und dennoch strapazierfähige Leder- oder...

Weiterlesen

Street Art Glossar – Die Codes der Szene

Fashion & Lifestyle

Damit sich Graffiti- und Street-Art-Künstler auf der ganzen Welt verstehen, sind viele Begriffe in englischer Sprache. Die Macher der Ausstellung „Magic City – Die Kunst der Straße“ erklären die geheimen...

Weiterlesen

Events & Nachtleben

Wie der Verband der deutschen Games-Branche Deutschland zu einem weltweit führenden E-Sport-Standort macht

Events & Nachtleben

E-Sport hat sich in den letzten Jahren zu einem globalen Phänomen entwickelt, das weltweit Millionen von Fans und Spielern in seinen Bann zieht. Im Herzen Europas ist Deutschland zu einem...

Weiterlesen

No Limits - Holiday on Ice

Events & Nachtleben

Mit der neue Produktion NO LIMITS knüpft HOLIDAY ON ICE nahtlos an die Erfolge vergangener Jahre an und feiert sein spektakuläres 80-jähriges Jubiläum. NO LIMITS verbindet Innovation und Tradition auf...

Weiterlesen

Family & Friends

Die Macht der Gewohnheit: Mit kleinen Schritten große Träume verwirklichen

Family & Friends

Wir Menschen sind und waren schon immer “Gewohnheitstiere”. In jedem von uns sind bestimmte und individuelle Gewohnheiten tief verankert. Sie können unser Leben und unseren Alltag erheblich erleichtern, weil sie...

Weiterlesen

Spannung und Spaß in den eigenen vier Wänden

Family & Friends

Spannung, Spaß und Unterhaltung - dafür muss man nicht immer unbedingt das Haus verlassen. Haben Sie mal Lust auf einen entspannten Abend zu Hause, wollen aber nicht auf fesselnde Unterhaltung...

Weiterlesen
Grünstadt Revier – Gärtner Johannes von Ehren zum Urban Gardening thinkstockphotos.com
  • 24. November 2014
  • Pressemitteilung

Grünstadt Revier – Gärtner Johannes von Ehren zum Urban Gardening

Ob eine grüne Oase auf der Dachterrasse, „Guerilla Gardening“ oder der Nachbarschaftsgarten zwischen zwei Wohnhäusern - Hobby-Gärtner der „Urban Gardening“-Bewegung verbreiten in vielen Städten der Welt ihre bunte Botschaft. Inzwischen gibt es allein in Berlin um die 200 Begrünungsprojekte. Der Hamburger Gärtner Johannes von Ehren erklärt den Trend und verrät die Dos and Don’ts.

 

Anfangs waren die urbanen Gärtner noch eine Randerscheinung. Heute bepflanzen immer mehr Städter auch Balkon und Terrasse mit allerlei Buntem und Essbarem.

Stadtplaner, Zukunftsforscher und Wissenschaftler setzen sich seit Jahren mit dem Thema „Urban Gardening“ auseinander und sehen darin eine Chance, den sozialen und ökologischen Problemen in Städten zu begegnen. Das „Fraunhofer-Institut Umsicht“ hat beispielsweise bereits Pläne für den nachhaltigen Anbau von regionalen Lebensmitteln in der Stadt entwickelt. Sie wollen Dächer von Supermarktketten oder Bürokomplexen mit Gewächshäusern ausstatten. Das städtische Bild wird damit positiv bereichert und die dort angebauten Pflanzen sind keiner starken Schadstoffbelastung ausgesetzt. „Die Vorteile der Anpflanzung von eigenem Gemüse in der Stadt klingen verlockend. Weite Transportwege entfallen, alte Gemüsesorten, die sich nur für eine begrenzte Zeit lagern lassen, finden wieder zurück auf den Tisch“, sagt Johannes von Ehren.

Der generelle Wunsch nach einem grüneren Lebensraum und Selbstversorgung werde stärker, angesichts immer neuer Lebensmittelskandale und der Finanzkrise, erklärt von Ehren. „Die Menschen möchten die Dinge selbst vorantreiben und gestalten und ihre Umgebung als weniger genormt wahrnehmen. Pflanzen heranwachsen zu sehen, zu hegen und zu pflegen ist geradezu therapeutisch“, sagt der Hamburger Gärtner.

Die Trendforscherin Silke Borgstedt vom Heidelberger Sinus-Institut spricht von "Re Grounding", der Rückkehr zu den Wurzeln und neuer Erdung in einem immer komplexeren Umfeld. So kommt es, dass sogar die totgesagten Schrebergärten in der Tradition der Großeltern wieder beliebter werden: „Bei jüngeren Städtern mit Kindern stehen die kleinen Grünflächen am Stadtrand zur Zeit hoch im Kurs. Es freut mich, dass diese verlorengegangene Generation über den Trend wieder zurückgewonnen werden kann“, sagt von Ehren. Der Anbau von Obst und Gemüse sei dabei aber kritisch zu sehen: „Hier muss sehr genau auf eine mögliche Verunreinigung mit Schadstoffen geachtet werden.“

Und tatsächlich: 2012 ergab eine Studie der TU Berlin, dass straßennah angebautes Gemüse deutlich höher mit Schwermetallen belastet ist, als das durchschnittliche Supermarktgemüse. „Um die Belastung durch Abgase zu minimieren, sollte ein großer Abstand zur Straße eingehalten werden. Vor allem in der Nähe stark befahrener Straßen, empfehle ich auf Gemüseanbau zu verzichten und sich auf die Verschönerung mit Stadtklima-resistenten Büschen oder Efeu der grauen Umgebung zu beschränken. Viele der Stadtgärtner sind sich dessen nicht bewusst, weshalb ich den Gemüseanbau in Eigenregie nicht empfehle. Obst und Gemüse überlässt man in Großstädten lieber den Profis“, so von Ehren.

Weltweit entstehen immer neue Ideen, die Stadt zu begrünen: In London kultivieren Jungunternehmer Gemüse in ausgedienten Bunkern in circa 30 Metern Tiefe - auf den ersten Blick ein verrücktes Projekt, aber durchaus knackige Realität und eine umweltschonende Art der urbanen Landwirtschaft. Aber auch „Guerilla-Gardening“-Bewegung, mit ersten Vorläufern in den 1970-Jahren, wächst weiterhin stetig - Die Blumenkrieger ziehen mit Gartengeräten und kleinen Setzlingen bewaffnet - oft im Schutz der Nacht - still und heimlich durch die Stadt. Diese subtile Protest-Form schärft den Blick für gärtnerisches Potenzial im öffentlichen Raum und macht Lust, sich im tristen Beton-Dschungel selbst die Hände schmutzig zu machen. Allerdings sind diese Aktionen nicht legal und werden vielerorts als Sachbeschädigung geahndet. Von Ehren meint: „Eine Alternative sind eine Bepflanzung des Balkons oder urbane Gemeinschaftsgärten, die oft von Vereinen offiziell vermietet werden. So werden Orte der Begegnung geschaffen, die zum sozialen Zusammenhalt der Nachbarschaft führen und die Lebensqualität steigern.“ Eine grünere Stadt wird immer eine lebenswertere Stadt sein, davon ist Johannes von Ehren überzeugt.