• Cusco zur beliebtesten Stadt Lateinamerikas gewählt

  • „Fucking Drama“ – Österreicher holt Kurzfilmpreis

  • Moderne Kunst vor dem Guggenheim Museum

  • Studentenjobs: Geld verdienen ohne draufzuzahlen

  • World´s 50 Best Restaurants 2018: Hier isst man am besten

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

News

Cusco zur beliebtesten Stadt Lateinamerikas gewählt

News

Im Rahmen einer Umfrage des amerikanischen Reisemagazins “Travel and Leisure” wurde Cusco von Reisenden und Lesern zur beliebtesten Stadt in Lateinamerika gewählt.

Weiterlesen

Mietkaution: Ist ein Mieter verpflichtet, eine Mietkaution zu zahlen?

News

und um die Mietkaution treten viele Fragen auf: Ist der Mieter dazu verpflichtet, eine Kaution zu zahlen? Wenn ja, wie hoch darf der Vermieter die Kaution ansetzen und wann ist...

Weiterlesen

Leben & Genuss

World´s 50 Best Restaurants 2018: Hier isst man am besten

Leben & Genuss

Bei der Verleihung der “World´s 50 Best Restaurants 2018” in Bilbao landeten zahlreiche Restaurants aus großen Metropolen auf der Liste. Wir haben die komplette Liste und verraten, in welchen Städten...

Weiterlesen

Rezept aus der Burgerkette: Grünschnabel-Cocktail

Leben & Genuss

Der Sommer steht in den Startlöchern und endlich können die Abende im Freien wieder in vollen Zügen genossen werden. Bei steigenden Temperaturen stehen erfrischende Cocktails und leckere Durstlöscher hoch im...

Weiterlesen

Fashion & Lifestyle

Abenteuer oder nicht? Taxi fahren in New York

Fashion & Lifestyle

Mit dem Taxifahren ist das in New York so eine Sache. Zwar bringen es die etwa 11.000 Yellow Cabs täglich auf knapp 500.000 Fahrten durch die engen Straßenschluchten Manhattans, doch...

Weiterlesen

Studie: Sind Parfüms beliebt?

Fashion & Lifestyle

Ein blumiges Bouquet, exklusive Flakons, wohltuende Duftnoten: Die Menschen lieben Parfüms. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Online-Erhebung des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH von März 2018 unter 1.016 Deutschen im Alter...

Weiterlesen

Events & Nachtleben

„Fucking Drama“ – Österreicher holt Kurzfilmpreis

Events & Nachtleben

Gestern Abend wurde in München zum 19. Mal der renommierte Kurzfilmpreis 13th Street Shocking Short verliehen. Der Pay TV-Sender 13TH STREET hat in diesem Jahr in die Alte Akademie im...

Weiterlesen

Moderne Kunst vor dem Guggenheim Museum

Events & Nachtleben

Spektakuläre Bilder aus Bilbao: Die Biskaya-Metropole war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Red Bull Clive Diving World Series. Vor der atemberaubenden Architektur des Guggenheim Museums zeigten die mutigen Springer ihre...

Weiterlesen

Family & Friends

Studentenjobs: Geld verdienen ohne draufzuzahlen

Family & Friends

Mit dem Auszug aus dem Elternhaus kommt auch die Verantwortung. Zwei von drei Studierenden arbeiten neben dem Studium, obwohl die meisten noch finanzielle Unterstützung durch die Eltern erhalten. Wie können...

Weiterlesen

Tipps zur Städtefotografie

Family & Friends

Urlaub in New York oder ein Städtetrip nach Tokio: Ein guter Anlass, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und die Stadt durch die Kameralinse noch intensiver zu erleben. Thomas Güttler...

Weiterlesen
Grünstadt Revier – Gärtner Johannes von Ehren zum Urban Gardening thinkstockphotos.com
  • 24. November 2014
  • Pressemitteilung

Grünstadt Revier – Gärtner Johannes von Ehren zum Urban Gardening

Ob eine grüne Oase auf der Dachterrasse, „Guerilla Gardening“ oder der Nachbarschaftsgarten zwischen zwei Wohnhäusern - Hobby-Gärtner der „Urban Gardening“-Bewegung verbreiten in vielen Städten der Welt ihre bunte Botschaft. Inzwischen gibt es allein in Berlin um die 200 Begrünungsprojekte. Der Hamburger Gärtner Johannes von Ehren erklärt den Trend und verrät die Dos and Don’ts.

 

Anfangs waren die urbanen Gärtner noch eine Randerscheinung. Heute bepflanzen immer mehr Städter auch Balkon und Terrasse mit allerlei Buntem und Essbarem.

Stadtplaner, Zukunftsforscher und Wissenschaftler setzen sich seit Jahren mit dem Thema „Urban Gardening“ auseinander und sehen darin eine Chance, den sozialen und ökologischen Problemen in Städten zu begegnen. Das „Fraunhofer-Institut Umsicht“ hat beispielsweise bereits Pläne für den nachhaltigen Anbau von regionalen Lebensmitteln in der Stadt entwickelt. Sie wollen Dächer von Supermarktketten oder Bürokomplexen mit Gewächshäusern ausstatten. Das städtische Bild wird damit positiv bereichert und die dort angebauten Pflanzen sind keiner starken Schadstoffbelastung ausgesetzt. „Die Vorteile der Anpflanzung von eigenem Gemüse in der Stadt klingen verlockend. Weite Transportwege entfallen, alte Gemüsesorten, die sich nur für eine begrenzte Zeit lagern lassen, finden wieder zurück auf den Tisch“, sagt Johannes von Ehren.

Der generelle Wunsch nach einem grüneren Lebensraum und Selbstversorgung werde stärker, angesichts immer neuer Lebensmittelskandale und der Finanzkrise, erklärt von Ehren. „Die Menschen möchten die Dinge selbst vorantreiben und gestalten und ihre Umgebung als weniger genormt wahrnehmen. Pflanzen heranwachsen zu sehen, zu hegen und zu pflegen ist geradezu therapeutisch“, sagt der Hamburger Gärtner.

Die Trendforscherin Silke Borgstedt vom Heidelberger Sinus-Institut spricht von "Re Grounding", der Rückkehr zu den Wurzeln und neuer Erdung in einem immer komplexeren Umfeld. So kommt es, dass sogar die totgesagten Schrebergärten in der Tradition der Großeltern wieder beliebter werden: „Bei jüngeren Städtern mit Kindern stehen die kleinen Grünflächen am Stadtrand zur Zeit hoch im Kurs. Es freut mich, dass diese verlorengegangene Generation über den Trend wieder zurückgewonnen werden kann“, sagt von Ehren. Der Anbau von Obst und Gemüse sei dabei aber kritisch zu sehen: „Hier muss sehr genau auf eine mögliche Verunreinigung mit Schadstoffen geachtet werden.“

Und tatsächlich: 2012 ergab eine Studie der TU Berlin, dass straßennah angebautes Gemüse deutlich höher mit Schwermetallen belastet ist, als das durchschnittliche Supermarktgemüse. „Um die Belastung durch Abgase zu minimieren, sollte ein großer Abstand zur Straße eingehalten werden. Vor allem in der Nähe stark befahrener Straßen, empfehle ich auf Gemüseanbau zu verzichten und sich auf die Verschönerung mit Stadtklima-resistenten Büschen oder Efeu der grauen Umgebung zu beschränken. Viele der Stadtgärtner sind sich dessen nicht bewusst, weshalb ich den Gemüseanbau in Eigenregie nicht empfehle. Obst und Gemüse überlässt man in Großstädten lieber den Profis“, so von Ehren.

Weltweit entstehen immer neue Ideen, die Stadt zu begrünen: In London kultivieren Jungunternehmer Gemüse in ausgedienten Bunkern in circa 30 Metern Tiefe - auf den ersten Blick ein verrücktes Projekt, aber durchaus knackige Realität und eine umweltschonende Art der urbanen Landwirtschaft. Aber auch „Guerilla-Gardening“-Bewegung, mit ersten Vorläufern in den 1970-Jahren, wächst weiterhin stetig - Die Blumenkrieger ziehen mit Gartengeräten und kleinen Setzlingen bewaffnet - oft im Schutz der Nacht - still und heimlich durch die Stadt. Diese subtile Protest-Form schärft den Blick für gärtnerisches Potenzial im öffentlichen Raum und macht Lust, sich im tristen Beton-Dschungel selbst die Hände schmutzig zu machen. Allerdings sind diese Aktionen nicht legal und werden vielerorts als Sachbeschädigung geahndet. Von Ehren meint: „Eine Alternative sind eine Bepflanzung des Balkons oder urbane Gemeinschaftsgärten, die oft von Vereinen offiziell vermietet werden. So werden Orte der Begegnung geschaffen, die zum sozialen Zusammenhalt der Nachbarschaft führen und die Lebensqualität steigern.“ Eine grünere Stadt wird immer eine lebenswertere Stadt sein, davon ist Johannes von Ehren überzeugt.