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  • Runter von der Couch, rein ins Vergnügen!

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zero*magic – Leichtigkeit trifft Funktion

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Den will man einfach haben: Der Taschenschirm zero*magic von Schirmspezialist doppler ist nicht nur irgendein Schirm. Er besitzt den allseits bekannten automatischen Öffnungs- und Schließmechanismus – doch es grenzt an...

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Berlin und New York City schließen Tourismus-Partnerschaft

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  NYC & Company und visitBerlin starten Erfahrungsaustausch zum Tourismus: Vermarktung der Bezirke sowie Destinationsmanagement zwischen zwei Reisezielen.

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Knowhow für jeden: Meet your Master

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Heiner Lauterbach und seine Frau Viktoria gehen neue Wege. Mit Meet Your Master produzieren sie aufwendige Videos, die exklusive Einblicke in das Leben und Wirken unterschiedlichster Persönlichkeiten liefern. Zum Start...

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Stadtluft schnuppern in Estland

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Das nordische Estland ist vor allem bekannt als Ziel für Natur-, Aktiv- und Abenteuerreisen. Doch auch für Städtetrips ist das Land eine gute Wahl.

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Angesagte Leuchten-Looks

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Sneaker aus Merinowolle

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Pablo Mas designt den leichtesten Schuh der Welt aus Merinowolle und Rizinusöl-Sohle – hergestellt werden sie in Spanien. Nun sind die bequemen Sneaker auch in Deutschland erhältlich.

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Geheimtipps: Die besten Rooftop Bars Europas

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Mit einem erfrischenden Cocktail den Tag über den Dächern der Stadt ausklingen lassen ‒ das gibt es nicht nur in Manhattan. Denn in immer mehr Städten ist das kosmopolitische Flair...

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Deutschlands beliebteste Fußballtempel

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In welche Stadien gehen Fußballfans besonders gern? Und welche meiden sie lieber? Das Verbraucherportal Testberichte.de hat gut 240.000 Online-Rezensionen zu 55 Fußballstadien ausgewertet und Deutschlands umfangreichstes Stadion-Ranking erstellt.

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10 Jahre hello handmade Markt

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Schöne Dinge, gemacht mit Hand, Herz und Kopf. Dafür steht der hello handmade Markt in Hamburg.  Am 10. November 2019 zeigen in der „Kampnagel Kulturfabrik“ wieder rund 100 Design-Newcomer sowie...

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60 Jahre Leifheit – Vom Rotaro über den Akkusauger zum Dampfreiniger

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Das Jahr 1959 war geprägt durch den Wiederaufbau. Konrad Adenauer war Bundeskanzler und die Rollenverteilung in der Gesellschaft war klar formuliert: Der Mann ging zur Arbeit und die Frau kümmerte...

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Menschen, die stark tätowiert sind Paula Fuchs

Menschen, die stark tätowiert sind

Großflächige Tattoos sorgen immer noch für Aufmerksamkeit in der Gesellschaft. In unserer Reihe „Menschen, die…“ stellen wir euch Leute vor, die etwas Außergewöhnliches an sich haben. Im ersten Teil machen wir euch mit Liz bekannt. Sie ist stark tätowiert – mitunter im Gesicht.

Ihr erstes Tattoo ließ sich Liz mit 16 stechen – mit Einverständniserklärung der Eltern. „Da dachten sie noch, wenn sie’s einmal erlauben, dann ist der Reiz für mich vorbei. Aber da hatten sie sich wohl ein bisschen verkalkuliert.“ Heute ist die 23-jährige Berlinerin großflächig tätowiert: Ihr linker Arm ist voll, beide Oberschenkel und die Waden bunt, einige Finger und die rechte Schläfe sind tätowiert. © Vincent GrätschIhr erstes Tattoo ließ sie sich am Rücken stechen. „Das war ein Lorbeerkranz. Ich hatte damals viel mit der Skinhead-Szene zu tun. Das Motiv war mein Symbol für Zusammenhalt.“ Das provokative Auftreten und die Punkmusik faszinierten Liz, sodass sie sich der Szene anschloss. „Das Ganze war natürlich antirassistisch und -faschistisch ausgerichtet. Viele verwechseln Skinheads leider mit Nazis.“

Tattoos: ein Massenphänomen

Wer jetzt denkt, die Mitglieder einer Subkultur seien prädestiniert für Tattoos, liegt falsch. Tätowierungen lassen sich heutzutage nicht mehr als Stempel für Außenseiter oder die soziale Unterschicht abtun. Laut einer Studie aus dem Jahr 2014 sind acht Millionen Deutsche tätowiert, also fast jeder zehnte. Tätowierte kommen aus allen Bevölkerungs-, Alters- und Einkommensschichten. Frauen und Männer sind etwa gleich verteilt, großflächige Tattoos sind jedoch die Ausnahme, so die Ergebnisse.

Großflächig Tätowierte fallen trotzdem auf

Trotzdem fällt Liz mit ihren Tattoos auf. Paradox, wenn doch gefühlt fast jeder eins hat. „Natürlich gibt es Leute, die einen auf der Straße blöd angucken. Vor allem Ältere, die einem manchmal kopfschüttelnd begegnen und abschätzig gucken. Aber da steh ich drüber“, berichtet sie von der einen Seite. Die andere zeige sich tolerant. Neben ihrem Studium der deutschen Literatur und Anglistik arbeitet die 23-Jährige bei einem Nachhilfeunternehmen. „Bei den Eltern habe ich wirklich das Gefühl, dass sie mich ausschließlich nach meiner Kompetenz beurteilen – nach der Art, wie ich mit den Kindern umgehe.“

Liz' tätowierte Oberschenkel

Dass Liz mit ihren Tattoos polarisieren würde, war ihr immer bewusst. Sich stark tätowieren zu lassen, sei ein schleichender Prozess, aber aktiver Entschluss gewesen. „Mein linker Arm sollte nur halb tätowiert werden. Dann hab ich irgendwann gedacht, ein halber Arm reicht da nicht aus, das muss größer werden. So hab ich für mich selbst nach und nach festgestellt, dass mein Schönheitsideal ist, großflächig und an vielen Stellen tätowiert zu sein.“ Lediglich das Tattoo an der Schläfe sei ein großer Schritt für sie gewesen. „Da schoss ne Menge Adrenalin durch meinen Körper. Klar war die Stelle ein Wagnis, aber ich fühl mich wohl damit. Ich wollte etwas, das mein Gesicht unterstützt. Und ich will mich damit ein bisschen von der Masse abheben, das gebe ich zu.“

„Ich verarbeite nichts mit meinen Tattoos“

Entgegen dem Klischee vieler Tattoo-Sendungen, alle ließen sich ihre Lebensgeschichte tätowieren, ist es bei Liz anders. Bei ihr sind es eben nicht die Schicksalsschläge wie der Tod der Großmutter, die sie zu ihren Tattoos motivieren. Das schließe aber nicht aus, dass die Tattoos einen Teil ihrer Identität widerspiegeln. „Für mich sind Tattoos Kunst. Ich trage keine tiefgründigen Dinge auf der Haut, die ich verarbeiten musste. Meine Tattoos sind aus der Situation heraus entstanden, mir etwas Schönes auf die Haut machen zu lassen.“ Wie viele Tätowierungen Liz sich noch stechen lassen möchte, weiß sie noch nicht. Feststeht, dass ihr Körper am Ende ziemlich voll sein wird. Auch Stellen wie Hals und Dekolleté könne sie sich vorstellen. Zunächst wolle sie aber ihre Beine voll tätowieren lassen. Bereut habe sie bisher keines ihrer Tattoos. Sie sind eben eine persönliche Liebeserklärung an den eigenen Körper. Und an die Kunst.

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Hier seht ihr Bilder der krassesten Gesichts-Tattoos.

© Oliver Borgwald