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  • Die Zukunft liegt im Handwerk

  • The American Dream: Wohnen in New York

  • The Batman – Vier limitierte Uhren zum Filmstart

  • Sportlicher Stil für den Alltag - Schuhe originell kombinieren

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News

Die Zukunft liegt im Handwerk

News

Auf Handwerker müssen Deutsche mittlerweile monatelang warten. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft in einer Studie herausgefunden hat, fehlen derzeit rund 65.000 Arbeitskräfte im Handwerk. Ein Grund dafür ist der...

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Berlin und New York City schließen Tourismus-Partnerschaft

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  NYC & Company und visitBerlin starten Erfahrungsaustausch zum Tourismus: Vermarktung der Bezirke sowie Destinationsmanagement zwischen zwei Reisezielen.

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Leben & Genuss

Neue Apartments in The Towers of Waldorf-Astoria

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Ein ähnlich exquisites Großprojekt wie die Umgestaltung des ehemaligen Büroturmes One Wall Street (Teil 1) besuchen wir weiter nördlich in Manhattan im berühmten Waldorf-Astoria Hotel an der Park Avenue, wo...

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The American Dream: Wohnen in New York

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Ehemalige Bankentürme und Hotels werden zu luxuriösen Wohngebäuden umgebaut, immer weniger Bürofläche wird benötigt. New York City erfindet sich auch im Zuge der Pandemie neu und versucht aus der Not...

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Fashion & Lifestyle

The Batman – Vier limitierte Uhren zum Filmstart

Fashion & Lifestyle

Am dritten März ist es wieder soweit: Der neue Batman Film feiert seinen Start in den deutschen Kinosälen. Alle Fans, die schon die Minuten zählen, können dies ab sofort mit...

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Sportlicher Stil für den Alltag - Schuhe originell kombinieren

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Ob Winter oder Sommer, Kleider und Röcke sind für jede Jahreszeit ein tolles Kleidungsstück. Gab es vor Jahren noch die Generation Jeans, hat sich dies in den letzten Jahren deutlich...

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Events & Nachtleben

50 Jahre Olympische Sommerspiele in München

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2022 steht in München ganz im Zeichen des 50. Jubiläums der Olympischen Sommerspiele von 1972: In der ganzen Stadt erwarten Besucher*innen über das Jahr verteilt zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Museumsausstellungen und...

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Hard Rock Hotel New York: Neueröffnung im Frühjahr 2022

Events & Nachtleben

Das mit Spannung erwartete Hard Rock Hotel New York im Herzen von Midtown Manhattan steht kurz vor der Fertigstellung und nimmt jetzt Reservierungen für sein offizielles Debüt im April 2022...

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Family & Friends

Kann man Hunde vegan ernähren?

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Die Idee, einen Hund vegan zu ernähren, löst bei den meisten Menschen verständnisloses Kopfschütteln aus. Schließlich stammt unser vierbeiniger Begleiter vom Wolf ab und der ist nun mal Fleischfresser. Auch...

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5 Ideen für spaßige Abende, die nicht teuer sind

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Kein Geld für einen netten Abend außerhalb der eigenen vier Wände? Keim Problem! Die Palette an kostenlosen und günstigen Freizeitaktivitäten ist groß und vielseitig genug, sodass Ihnen auch mit wenig...

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Menschen, die stark tätowiert sind Paula Fuchs

Menschen, die stark tätowiert sind

Großflächige Tattoos sorgen immer noch für Aufmerksamkeit in der Gesellschaft. In unserer Reihe „Menschen, die…“ stellen wir euch Leute vor, die etwas Außergewöhnliches an sich haben. Im ersten Teil machen wir euch mit Liz bekannt. Sie ist stark tätowiert – mitunter im Gesicht.

Ihr erstes Tattoo ließ sich Liz mit 16 stechen – mit Einverständniserklärung der Eltern. „Da dachten sie noch, wenn sie’s einmal erlauben, dann ist der Reiz für mich vorbei. Aber da hatten sie sich wohl ein bisschen verkalkuliert.“ Heute ist die 23-jährige Berlinerin großflächig tätowiert: Ihr linker Arm ist voll, beide Oberschenkel und die Waden bunt, einige Finger und die rechte Schläfe sind tätowiert. © Vincent GrätschIhr erstes Tattoo ließ sie sich am Rücken stechen. „Das war ein Lorbeerkranz. Ich hatte damals viel mit der Skinhead-Szene zu tun. Das Motiv war mein Symbol für Zusammenhalt.“ Das provokative Auftreten und die Punkmusik faszinierten Liz, sodass sie sich der Szene anschloss. „Das Ganze war natürlich antirassistisch und -faschistisch ausgerichtet. Viele verwechseln Skinheads leider mit Nazis.“

Tattoos: ein Massenphänomen

Wer jetzt denkt, die Mitglieder einer Subkultur seien prädestiniert für Tattoos, liegt falsch. Tätowierungen lassen sich heutzutage nicht mehr als Stempel für Außenseiter oder die soziale Unterschicht abtun. Laut einer Studie aus dem Jahr 2014 sind acht Millionen Deutsche tätowiert, also fast jeder zehnte. Tätowierte kommen aus allen Bevölkerungs-, Alters- und Einkommensschichten. Frauen und Männer sind etwa gleich verteilt, großflächige Tattoos sind jedoch die Ausnahme, so die Ergebnisse.

Großflächig Tätowierte fallen trotzdem auf

Trotzdem fällt Liz mit ihren Tattoos auf. Paradox, wenn doch gefühlt fast jeder eins hat. „Natürlich gibt es Leute, die einen auf der Straße blöd angucken. Vor allem Ältere, die einem manchmal kopfschüttelnd begegnen und abschätzig gucken. Aber da steh ich drüber“, berichtet sie von der einen Seite. Die andere zeige sich tolerant. Neben ihrem Studium der deutschen Literatur und Anglistik arbeitet die 23-Jährige bei einem Nachhilfeunternehmen. „Bei den Eltern habe ich wirklich das Gefühl, dass sie mich ausschließlich nach meiner Kompetenz beurteilen – nach der Art, wie ich mit den Kindern umgehe.“

Liz' tätowierte Oberschenkel

Dass Liz mit ihren Tattoos polarisieren würde, war ihr immer bewusst. Sich stark tätowieren zu lassen, sei ein schleichender Prozess, aber aktiver Entschluss gewesen. „Mein linker Arm sollte nur halb tätowiert werden. Dann hab ich irgendwann gedacht, ein halber Arm reicht da nicht aus, das muss größer werden. So hab ich für mich selbst nach und nach festgestellt, dass mein Schönheitsideal ist, großflächig und an vielen Stellen tätowiert zu sein.“ Lediglich das Tattoo an der Schläfe sei ein großer Schritt für sie gewesen. „Da schoss ne Menge Adrenalin durch meinen Körper. Klar war die Stelle ein Wagnis, aber ich fühl mich wohl damit. Ich wollte etwas, das mein Gesicht unterstützt. Und ich will mich damit ein bisschen von der Masse abheben, das gebe ich zu.“

„Ich verarbeite nichts mit meinen Tattoos“

Entgegen dem Klischee vieler Tattoo-Sendungen, alle ließen sich ihre Lebensgeschichte tätowieren, ist es bei Liz anders. Bei ihr sind es eben nicht die Schicksalsschläge wie der Tod der Großmutter, die sie zu ihren Tattoos motivieren. Das schließe aber nicht aus, dass die Tattoos einen Teil ihrer Identität widerspiegeln. „Für mich sind Tattoos Kunst. Ich trage keine tiefgründigen Dinge auf der Haut, die ich verarbeiten musste. Meine Tattoos sind aus der Situation heraus entstanden, mir etwas Schönes auf die Haut machen zu lassen.“ Wie viele Tätowierungen Liz sich noch stechen lassen möchte, weiß sie noch nicht. Feststeht, dass ihr Körper am Ende ziemlich voll sein wird. Auch Stellen wie Hals und Dekolleté könne sie sich vorstellen. Zunächst wolle sie aber ihre Beine voll tätowieren lassen. Bereut habe sie bisher keines ihrer Tattoos. Sie sind eben eine persönliche Liebeserklärung an den eigenen Körper. Und an die Kunst.

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Hier seht ihr Bilder der krassesten Gesichts-Tattoos.

© Oliver Borgwald