• München: Ein unvergesslicher Städtetrip mit Familie und Freunden

  • Die Kunst des Geldes - Das nhow Hotel Frankfurt

  • Speiseführer New York – New York kulinarisch entdecken

  • Sonnenschutz: Ein umfassender Leitfaden für gesunde Haut unter der Sonne

  • Vom Start-up zum Branchen-Leader: 11 Jahre Lottoland

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

News

Deine kreative Identität gestalten - Ein Leitfaden zum Erstellen eines herausragenden Portfolios

News

Hallo liebe Kreative! Herzlichen Glückwunsch dazu, dich auf die aufregende Reise gemacht zu haben, deine kreative Identität aufzubauen. Egal, ob du ein erfahrener Profi bist oder gerade erst anfängst, dein...

Weiterlesen

Wie erhält man eine Förderung zur Installation einer Wallbox?

News

Deutschland hinkt den Klimazielen hinterher! Besonders betroffen ist dabei der Verkehrsbereich. Sollen doch bis 2030 die Emissionen rigoros reduziert werden. Die Politik versucht, dieses Ziel zu erreichen, indem der Individualverkehr...

Weiterlesen

Leben & Genuss

Die Kunst des Geldes - Das nhow Hotel Frankfurt

Leben & Genuss

Das nhow Hotel Frankfurt ist nicht nur eine Unterkunft, sondern ein Erlebnis: Mitten in der Bankenstadt gelegen beherbergt das neue Design-Hotel mit seiner markanten Hochhaus-Architektur und seinem einzigartigen Designkonzept „The...

Weiterlesen

Speiseführer New York – New York kulinarisch entdecken

Leben & Genuss

Der Speiseführer New York ist ein kulinarischer Reiseführer durch die Stadt, die niemals schläft und die immer isst. Unterhaltsam und reich bebildert werden 30 typische New Yorker Speisen vorgestellt und...

Weiterlesen

Fashion & Lifestyle

Wie stylt man Damen-Sneakers?

Fashion & Lifestyle

Ursprünglich für sportliche Aktivitäten konzipiert, haben sich Sneakers zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Garderobe entwickelt. Ihre Vielseitigkeit ermöglicht den Einsatz bei den verschiedensten Anlässen – von lässig bis elegant. Doch...

Weiterlesen

Urban Streetstyle: Darum sind Boots das passende Schuhwerk für jeden Anlass

Fashion & Lifestyle

Boots symbolisieren Praktikabilität und lässigen Style. Daher verwundert es nicht, dass modebewusste Männer an den flexiblen Stiefeln mit meist knöchelhohem Schaft Gefallen finden. Die weiche und dennoch strapazierfähige Leder- oder...

Weiterlesen

Events & Nachtleben

Wie der Verband der deutschen Games-Branche Deutschland zu einem weltweit führenden E-Sport-Standort macht

Events & Nachtleben

E-Sport hat sich in den letzten Jahren zu einem globalen Phänomen entwickelt, das weltweit Millionen von Fans und Spielern in seinen Bann zieht. Im Herzen Europas ist Deutschland zu einem...

Weiterlesen

No Limits - Holiday on Ice

Events & Nachtleben

Mit der neue Produktion NO LIMITS knüpft HOLIDAY ON ICE nahtlos an die Erfolge vergangener Jahre an und feiert sein spektakuläres 80-jähriges Jubiläum. NO LIMITS verbindet Innovation und Tradition auf...

Weiterlesen

Family & Friends

München: Ein unvergesslicher Städtetrip mit Familie und Freunden

Family & Friends

Eine Städtereise nach München verspricht unvergessliche Erlebnisse, kulturelle Highlights und eine einzigartige Mischung aus Tradition und Moderne. Die bayerische Landeshauptstadt, bekannt für ihre herzliche Gastfreundschaft und ihre reiche Geschichte, eignet...

Weiterlesen

Vom Start-up zum Branchen-Leader: 11 Jahre Lottoland

Family & Friends

Vor elf Jahren startete ein kleines Start-up. Gemeinsam mit damals siebenköpfigen Team wurde eine Mission verfolgt: Das Lotto spielen zu digitalisieren. Ein dringend notwendiger Schritt, wie sich herausstellte. Spieler aus...

Weiterlesen
Street Art in Bogotá Derk Hoberg
Graffiti Tour

Street Art in Bogotá

Bogotá gilt neben Sao Paolo als Kapitale der Streetart in Südamerika. Ein Australier bietet eine Graffiti-Tour durch Kolumbiens Hauptstadt an. Dort erfährt man einiges über die lokalen Künstler, über die Entwicklung der urbanen Kunst Graffiti und auch über Bogotá selbst. Wir haben mit dem Australier, der unerkannt bleiben möchte, über seine Tour gesprochen.

 

urbanlife: Woher kommst du ursprünglich und wie bist du in Bogotá gelandet?
Ich bin in einer australischen Kleinstadt aufgewachsen, habe später in England gelebt und gearbeitet. Erstmals in Kolumbien war ich im Jahr 2001, als klassischer Backpacker. Da habe ich mich direkt in das Land verliebt. Im Jahr 2008 bin ich wieder nach Kolumbien gekommen, habe mich wieder verliebt, da ich meine jetzige Ehefrau getroffen habe. Inzwischen haben wir ein Kind und ich lebe nun seit vier Jahren hier.

urbanlife: Heute organisierst du die Graffiti-Tour durch Bogotá. Hattest du früher auch mal einen „normalen“ Beruf?
Ja, ich bin ausgebildeter Physiotherapeut. Aber ich war schon immer auch künstlerisch tätig. Meine Eltern waren Künstler, so bin ich mit der Kunst aufgewachsen und habe mich immer mit visueller Kunst beschäftigt. Das Streetart-Fieber hat mich aber erst hier so richtig gepackt.

graffiti bogota

urbanlife: Mal abgesehen von der Street- oder Urban Art Bogotás, was bedeutet dir diese riesige Stadt?
Ich mag Bogotá sehr. Ganz generell zum Beispiel die Kultur und die Menschen hier, die alle sehr freundlich und vor allem gastfreundlich sind. Dazu gibt es viel zu sehen und zu unternehmen, auch kulturell: gute Museen, Theater, Musik. Natürlich hat Bogotá auch seine Probleme, so wie die meisten anderen Großstädte. Der Verkehr, die Verschmutzung, Smog und so weiter. Aber ich mag es, hier aufzuwachen, die Berge, die die Stadt einrahmen, zu sehen und die kolumbianische Kultur zu erleben.

bogota streetarturbanlife: Wie beurteilst du denn die Sicherheitslage in Bogotá?
Mit der Sicherheit ist das natürlich so eine Sache, ich habe da gerade selbst schlechte Erfahrungen gemacht. Vor einem Monat wurde mir bei einem Raubüberfall in die Hand gestochen. Obwohl sich die Sicherheitslage enorm verbessert hat, ist das definitiv ein Thema. Aber ich denke, dass es Gewalt in jeder Stadt und in jedem Land gibt. Die Rolle, die die Medien hier diesbezüglich einnehmen, stört mich ein wenig. Die Nachrichten und viele TV-Magazine konzentrieren sich ausschließlich auf solche Delikte, obwohl hier so viel Gutes passiert, das berichtenswert wäre. Ich glaube, die internationalen Medien ticken ähnlich, was Berichte über Kolumbien angeht. Das Land und die Stadt sind es wert, kennengelernt und bereist zu werden. Da gäbe es so viel zu nennen, die Karibik und der spanische Kolonialstil Cartagenas, Trekkingtouren im Andenhochland, im Amazonas oder in Nationalparks. Es gibt so viel Schönes in Kolumbien, von dem nichts berichtet wird. Das ist schade. Und wenn man sensibel, aufmerksam und vorsichtig unterwegs ist, sollte einem im Urlaub in Kolumbien auch nichts passieren.

bogota toxicomanourbanlife: Wie kamst du auf die Idee mit der Graffiti-Tour in Bogotá?
Ich bin immer sehr viel gereist in meinem Leben, war in über 70 Ländern der Erde. In verschiedenen Ländern habe ich selbst bei solchen Touren als „Tourist“ mitgemacht, zum Beispiel in New York, Buenos Aires, London oder Miami. Als ich hier nach Bogotá kam, habe ich zunächst Englisch-Unterricht gegeben, da ich nicht als Physiotherapeut arbeiten konnte. Das hat mir aber nicht wirklich Spaß gemacht und ich überlegte, gemeinsam mit einem Graffiti-Künstler aus Vancouver, was man machen könnte. So ist die Idee entstanden, eine eigene Graffiti-Tour hier in Bogotá anzubieten. Damals gab es noch keine. Seit zweieinhalb Jahren machen wir das nun und sind schon recht erfolgreich damit.

urbanlife: Warum gibt es denn in Bogotá so eine enorme Menge an Street Art und Graffiti zu bewundern?
In Bogotá gibt es neben den schönen Seiten auch viele Probleme, Themen und Motive, die die Künstler inspirieren. Der Bürgerkrieg, der 50 Jahre andauerte, soziale Ungerechtigkeit, viel Armut. Da gibt es viel, was man in seinen Werken zum Ausdruck bringen kann. Dazu kommen natürlich noch die Themen der indigenen Gruppen, die aber auch alle oben genannten betreffen. Das ist das eine, was Bogotá so speziell macht. Das andere ist die gesetzliche Situation in Sachen Graffiti. Ich denke, Bogotá ist die toleranteste Stadt der Welt, was Streetart angeht. Man kann hier rechtlich nicht groß bestraft werden, wenn man eine Wand besprüht. Man wird weder eingesperrt – höchstens für ein paar Stündchen in der Arrestzelle – noch anderweitig bestraft. Diese Kombination erzeugt hier in Bogotá so eine einzigartige Streetart-Szene.

urbanlife: Bist du selbst aktiv in der Streetart-Szene?
Ja, ich arbeite meist mit Schablonen und bin auch viel hier in Bogotá aber auch international aktiv.

Spruehen

 

urbanlife: Kennst du die Künstler hier?
Klar, ich kenne viele der Künstler, deren Werke wir auf der Graffiti-Tour ansehen. Mit manchen bin ich inzwischen befreundet und ich frage sie, was sie auf ihren Wänden zum Ausdruck bringen wollen. Ich muss den Leuten bei der Tour ja auch etwas erzählen können.

 

urbanlife: Zurück zur Graffiti-Tour. Wann findet diese immer statt?
Die Tour findet jeden Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag statt. Um 10 Uhr morgens ist Treffpunkt am Plaza del Periodista in Bogotá, direkt an der Bolivar-Statue. Zweieinhalb Stunden geht es zu Fuß durch die Altstadt Bogotás und man erfährt viel über die lokalen Künstler und die Botschaften hinter ihren Bildern.

Leguan