• Tod einer Fruchtfliege - Shocking Short 2019

  • Erste Brillenkollektion von Guido Maria Kretschmer

  • Provokativ & so feministisch - Der Bikini hat Geburtstag

  • 60 Jahre Leifheit – Vom Rotaro über den Akkusauger zum Dampfreiniger

  • Das sind die leuchtenden Herbsttrends für 2019

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News

Was jeder selbst gegen das Bienensterben tun kann

News

Das bayerische Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt ist in vollem Gange und steht kurz vor dem Erfolg. Doch ganz gleich, wie es am Ende ausgeht: Mit diesen fünf einfachen Tipps...

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Haute Couture trifft Haute Cuisine

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KAYA&KATO entwickelt die erste nachhaltige, maßgeschneiderte Workwear-Kollektion für das Gourmet Restaurant AQUA in der Autostadt Wolfsburg.

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Leben & Genuss

Zeit für Wildes: Kräuter aus der Stadt

Leben & Genuss

Bärlauch, Gänseblümchen und Holunderblüten – im Frühling und Sommer sprießen in Parks, auf Grünflächen und am Wegesrand zahlreiche wilde Kräuter. Bei der Ernte gibt es jedoch einiges zu beachten. Die...

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Stand-Up-Paddling, Disc-Golf und Drachenbootfahren mitten in Pittsburgh

Leben & Genuss

Segway und Kajak statt Doppeldeckerbus – in Pittsburgh entdecken Besucher die Sehenswürdigkeiten auf ungewöhnlichen Wegen. Vom Drachenboot oder SUP-Board aus betrachten Gäste die Skyline aus einem anderen Blickwinkel. Adrenalinfans schnappen...

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Fashion & Lifestyle

Erste Brillenkollektion von Guido Maria Kretschmer

Fashion & Lifestyle

Guido Maria Kretschmer und das Hamburger Unternehmen Edeloptics GmbH stellen ihre erste gemeinsamen Brillenkooperation vor. Zusammen mit dem Multichannel-Optiker hat der Stardesigner eigens für seine Modenschauen auf der Mercedes-Benz Fashion...

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Provokativ & so feministisch - Der Bikini hat Geburtstag

Fashion & Lifestyle

Der Bikini, das wohl skandalöseste Kleidungsstück der Geschichte, bekommt endlich ein Zuhause. Das BikiniARTMuseum.

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Events & Nachtleben

Tod einer Fruchtfliege - Shocking Short 2019

Events & Nachtleben

Vergangenen Dienstag wurde in München der Kurzfilmpreis 13th Street Shocking Short verliehen. Zum 20. Jubiläum des renommierten Awards lud der Pay-TV-Sender 13TH STREET in die altehrwürdigen Hallen des Müller’schen Volksbads...

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Sag mir, was du trinkst und ich sag dir, wo du bist

Events & Nachtleben

Geheimtipps sind äußerst gefragt: Ob unbekannte Sehenswürdigkeiten abseits der Masse, Kulinarik-Hotspots der Locals oder versteckte Bars ‒ die Suche nach dem gewissen Extra bei einer Städtereise liegt im Trend. weekend.com...

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Family & Friends

60 Jahre Leifheit – Vom Rotaro über den Akkusauger zum Dampfreiniger

Family & Friends

Das Jahr 1959 war geprägt durch den Wiederaufbau. Konrad Adenauer war Bundeskanzler und die Rollenverteilung in der Gesellschaft war klar formuliert: Der Mann ging zur Arbeit und die Frau kümmerte...

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The GreenFan: Leise wie ein Schmetterling, mobil wie eine Biene

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Ästhetisches Design, energiesparend und geräuscharm: BALMUDA läutet mit dem innovativen Ventilator „The GreenFan“ die Sommersaison 2019 ein und ist dabei leise wie ein Schmetterling und mobil wie eine Biene.

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Wie im Märchen: das Einbaumhaus Einbaumhaus

Wie im Märchen: das Einbaumhaus

Baukünstler Wolfgang Lackner hat ein Traumhaus geschaffen. Die Rede ist aber nicht etwa von einer Villa mit Pool und Sauna, sondern vom sogenannten Einbaumhaus. Hier lest ihr, was hinterm dem Bauprojekt steckt.

Einbaumhaus ist schon ein seltsames Wort. Was soll man darunter verstehen? Ein Haus aus einem Baum? Ein einfaches Baumhaus? Eine Art Mischung trifft es wohl am besten. Das entworfene Haus von Baukünstler Lackner sieht aus wie eine Mischung aus Hobbit- und Baumhaus.

Das Einaumhaus sieht aber nicht nur putzig aus, es ist auch nachhaltig und ressourcenschonend gebaut. Genauer gesagt handelt es sich um ein sogenanntes „Low-Impact-Haus“, das am Ende seiner Lebenszeit von mindestens 100 Jahren sogar kompostiert werden kann. Holz, Wände aus Lehm und Stroh, das Dach ein hölzernes Stabwerk bedeckt mit Gras, das dort vorher wuchs: Alle Materialien stammen aus der Umgebung, Möbel aus umliegenden Dachböden. Im Interview spricht Baukünstler Lackner über seine Idee.

Interview zum Einbaumhaus

urbanlife.de: Herr Lackner, was steckt hinter dem Einbaumhaus-Konzept?
Wolfgang Lackner: In 20 Jahren wird die Entsorgung eines thermisch sanierten 60er-Jahre-Hauses etwa 50.000 Euro kosten. Die Materialien des Einbaumhauses hingegen können zu 90 Prozent von ihrem eigenen Grund und Boden kommen, und nach dem Entfernen der Gläser und Installationen wieder zu ihm zurückkehren. Und wenn sie drauf aufpassen, denken Ihre Nachfahren am Kamin noch in 300 Jahren an Sie.

urbanlife.de: Das Einbaumhaus erinnert an den Film „Herr der Ringe“. Ist das Absicht?
Wolfgang Lackner: Indirekt schon. Das Einbaumhaus bezieht sich auf den Traum jedes Menschen – sich selbst ein Refugium zu schaffen. Seine Erscheinung orientiert sich an diesem Traumbild. Die Formensprache folgt der Idee eines handwerklich begabten Aussteigers, der sich im Wald sein eigenes Haus baut.

urbanlife.de: Auf Ihrer Homepage steht, dass das Holz nach Mondphasen geschlagen wird. Was hat es damit auf sich?
Wolfgang Lackner: Es gibt altes, empirisches Wissen, das wir in den letzten Jahren in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen haben. Es geht hier um die Themen Tragfähigkeit, Haltbarkeit Brandschutz und den Schutz vor Schädlingen, daher wird das Holz nach Mondphasen geschlagen.

urbanlife.de: Warum besteht das Einbaumhaus überhaupt aus Holz?
Wolfgang Lackner: Holz ist ein wunderbarer Baustoff, der in den letzten Jahren eine Renaissance erfährt. Die Tragkonstruktion besteht teilweise sogar aus berindetem Holz, das geringstmöglich bearbeitet ist. Auch das Stroh und der Lehm der Wände des Einbaumhauses wurden kaum prozessiert. Somit erreichen wir einen extrem geringen Bearbeitungsgrad und am Ende der mindestens 100-jährigen Lebenszeit wird das Haus mit ebenso wenig Aufwand zu Kompost.

urbanlife.de: Apropos 100 Jahre. Was wird in Zukunft mit dem Einbaumhaus passieren?
Wolfgang Lackner: Der Prototyp am Weissensee wird immer etwas Besonderes bleiben. Er soll auch noch in 100 Jahren als Ausflugsziel und als Zeugnis des ökologischen Wandels gelten.

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