• Die Brillentrends 2020: viel Farbe und Liebe zu Klassikern

  • Tapetentrends: 2020 wird das Tapeten-Jahr

  • Berlin und New York City schließen Tourismus-Partnerschaft

  • Shanghai vom Feinsten: Das Restaurant UltraViolet

  • Angesagte Leuchten-Looks

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News

Berlin und New York City schließen Tourismus-Partnerschaft

News

  NYC & Company und visitBerlin starten Erfahrungsaustausch zum Tourismus: Vermarktung der Bezirke sowie Destinationsmanagement zwischen zwei Reisezielen.

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zero*magic – Leichtigkeit trifft Funktion

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Den will man einfach haben: Der Taschenschirm zero*magic von Schirmspezialist doppler ist nicht nur irgendein Schirm. Er besitzt den allseits bekannten automatischen Öffnungs- und Schließmechanismus – doch es grenzt an...

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Leben & Genuss

Shanghai vom Feinsten: Das Restaurant UltraViolet

Leben & Genuss

Abgefahren, abgefahrener, UltraViolet – das Spitzenrestaurant in Shanghai zählt wohl zu den originellsten Locations überhaupt. Nur zehn Personen haben im UltraViolet Platz. Bekocht werden sie vom französischen Spitzenkoch Paul Pairet...

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Stadtluft schnuppern in Estland

Leben & Genuss

Das nordische Estland ist vor allem bekannt als Ziel für Natur-, Aktiv- und Abenteuerreisen. Doch auch für Städtetrips ist das Land eine gute Wahl.

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Fashion & Lifestyle

Die Brillentrends 2020: viel Farbe und Liebe zu Klassikern

Fashion & Lifestyle

Neues Jahr, neue Brillen. Die Saison wird spannend: Design-Legenden wie die Windsor- und die Browline-Brille feiern ihr Comeback, ultraschmale Metallfassungen werden clean designt und Two-Tone-Brillen zeigen die Pantone-Farben 2020. Die...

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Tapetentrends: 2020 wird das Tapeten-Jahr

Fashion & Lifestyle

Ob Sehnsuchtsort oder Stilbegleiter: An Tapeten kommt in diesem Jahr keiner vorbei.

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Events & Nachtleben

Geheimtipps: Die besten Rooftop Bars Europas

Events & Nachtleben

Mit einem erfrischenden Cocktail den Tag über den Dächern der Stadt ausklingen lassen ‒ das gibt es nicht nur in Manhattan. Denn in immer mehr Städten ist das kosmopolitische Flair...

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Deutschlands beliebteste Fußballtempel

Events & Nachtleben

In welche Stadien gehen Fußballfans besonders gern? Und welche meiden sie lieber? Das Verbraucherportal Testberichte.de hat gut 240.000 Online-Rezensionen zu 55 Fußballstadien ausgewertet und Deutschlands umfangreichstes Stadion-Ranking erstellt.

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Family & Friends

10 Jahre hello handmade Markt

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Schöne Dinge, gemacht mit Hand, Herz und Kopf. Dafür steht der hello handmade Markt in Hamburg.  Am 10. November 2019 zeigen in der „Kampnagel Kulturfabrik“ wieder rund 100 Design-Newcomer sowie...

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60 Jahre Leifheit – Vom Rotaro über den Akkusauger zum Dampfreiniger

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Das Jahr 1959 war geprägt durch den Wiederaufbau. Konrad Adenauer war Bundeskanzler und die Rollenverteilung in der Gesellschaft war klar formuliert: Der Mann ging zur Arbeit und die Frau kümmerte...

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Wie im Märchen: das Einbaumhaus Einbaumhaus

Wie im Märchen: das Einbaumhaus

Baukünstler Wolfgang Lackner hat ein Traumhaus geschaffen. Die Rede ist aber nicht etwa von einer Villa mit Pool und Sauna, sondern vom sogenannten Einbaumhaus. Hier lest ihr, was hinterm dem Bauprojekt steckt.

Einbaumhaus ist schon ein seltsames Wort. Was soll man darunter verstehen? Ein Haus aus einem Baum? Ein einfaches Baumhaus? Eine Art Mischung trifft es wohl am besten. Das entworfene Haus von Baukünstler Lackner sieht aus wie eine Mischung aus Hobbit- und Baumhaus.

Das Einaumhaus sieht aber nicht nur putzig aus, es ist auch nachhaltig und ressourcenschonend gebaut. Genauer gesagt handelt es sich um ein sogenanntes „Low-Impact-Haus“, das am Ende seiner Lebenszeit von mindestens 100 Jahren sogar kompostiert werden kann. Holz, Wände aus Lehm und Stroh, das Dach ein hölzernes Stabwerk bedeckt mit Gras, das dort vorher wuchs: Alle Materialien stammen aus der Umgebung, Möbel aus umliegenden Dachböden. Im Interview spricht Baukünstler Lackner über seine Idee.

Interview zum Einbaumhaus

urbanlife.de: Herr Lackner, was steckt hinter dem Einbaumhaus-Konzept?
Wolfgang Lackner: In 20 Jahren wird die Entsorgung eines thermisch sanierten 60er-Jahre-Hauses etwa 50.000 Euro kosten. Die Materialien des Einbaumhauses hingegen können zu 90 Prozent von ihrem eigenen Grund und Boden kommen, und nach dem Entfernen der Gläser und Installationen wieder zu ihm zurückkehren. Und wenn sie drauf aufpassen, denken Ihre Nachfahren am Kamin noch in 300 Jahren an Sie.

urbanlife.de: Das Einbaumhaus erinnert an den Film „Herr der Ringe“. Ist das Absicht?
Wolfgang Lackner: Indirekt schon. Das Einbaumhaus bezieht sich auf den Traum jedes Menschen – sich selbst ein Refugium zu schaffen. Seine Erscheinung orientiert sich an diesem Traumbild. Die Formensprache folgt der Idee eines handwerklich begabten Aussteigers, der sich im Wald sein eigenes Haus baut.

urbanlife.de: Auf Ihrer Homepage steht, dass das Holz nach Mondphasen geschlagen wird. Was hat es damit auf sich?
Wolfgang Lackner: Es gibt altes, empirisches Wissen, das wir in den letzten Jahren in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen haben. Es geht hier um die Themen Tragfähigkeit, Haltbarkeit Brandschutz und den Schutz vor Schädlingen, daher wird das Holz nach Mondphasen geschlagen.

urbanlife.de: Warum besteht das Einbaumhaus überhaupt aus Holz?
Wolfgang Lackner: Holz ist ein wunderbarer Baustoff, der in den letzten Jahren eine Renaissance erfährt. Die Tragkonstruktion besteht teilweise sogar aus berindetem Holz, das geringstmöglich bearbeitet ist. Auch das Stroh und der Lehm der Wände des Einbaumhauses wurden kaum prozessiert. Somit erreichen wir einen extrem geringen Bearbeitungsgrad und am Ende der mindestens 100-jährigen Lebenszeit wird das Haus mit ebenso wenig Aufwand zu Kompost.

urbanlife.de: Apropos 100 Jahre. Was wird in Zukunft mit dem Einbaumhaus passieren?
Wolfgang Lackner: Der Prototyp am Weissensee wird immer etwas Besonderes bleiben. Er soll auch noch in 100 Jahren als Ausflugsziel und als Zeugnis des ökologischen Wandels gelten.

Mehr zum Thema Architektur lest ihr in unseren Artikeln über verrückte Häuser und in den Architektur Top 5 Instagram Accounts