Gläserkunde: Welches Glas für welchen Drink? thinkstockphotos.de
  • 14. September 2016
  • Nils Borgstedt

Gläserkunde: Welches Glas für welchen Drink?

Nicht jedes Glas eignet sich für jeden Drink. Unsere kleine Gläserübersicht zeigt, welche Gläser die gängigsten sind und daher auch in jeder Heim-Bar zu finden sein müssen.

Je jünger man ist, desto anspruchsloser scheint man in puncto Getränke zu sein. Nicht nur, was man trinkt, auch die Wahl des Glases ist in der Regel zweitrangig. Hauptsache es knallt – und das kostengünstig. Mit zunehmendem Alter entwickelt sich der Geschmack auch getränketechnisch weiter. Auf einmal sind nicht mehr der Billig-Wodka aus dem Discounter und irgendein Trinkgefäß auf dem Tisch, sondern Drinks aus wohlgewählten Zutaten und von erlesener Qualität.

Schnapsglas

Kennt jeder. Aber warum braucht man es? Zum einen lassen sich je nach Größe zwei oder vier Zentiliter passgenau abmessen, zum anderen ist der in der Regel hochprozentige Inhalt nur für einen kurzen Schluck gedacht.

Aperitif-Glas

Etwas größer, meist mit einem dicken Boden ausgestattet, ist das Aperitif-Glas. Schnörkellos, oben etwas breiter als unten. Hier passen in der Regel 6-10 cl hinein und bei Bedarf kommt ein Eiswürfel hinzu.

Tumbler

Typisches Glas für Drinks „on the rocks“ und Cocktails wie Sazerac oder Whiskey Sour. Das Glas ist deutlich breiter als ein Aperitifglas und nicht so hoch, besitzt aber ebenfalls einen dicken Boden.

Cocktailkelch

„Einen Martini, bitte. Geschüttelt, nicht gerührt.“ James Bonds Lieblingsdrink wird klassischer Weise in einem Cocktailkelch serviert. Dieser läuft nach unten spitz zu, verfügt über einen Stiel und fasst etwa 15 cl.

Cocktailschale

Die Cocktailschale – ein Klassiker der Barszene und der kleinere Verwandte des Cocktailkelchs. In diesem Kelchglas werden feine Cocktails aus wenigen Zutaten serviert, unter anderem auch der Sex-and-the-City-Drink Cosmopolitan.

Highballglas und Longdrinkglas

Hoch, dicker Boden, zylinderförmig – ein klassisches Becherglas eben. In ihnen werden Drinks von Gin Tonic über Moscow Mule bis Cuba Libre serviert. Der Hauptunterschied zwischen beiden Gläsern besteht in ihrem Fassungsvermögen. In der Regel ist das Highballglas etwas kleiner.

Sektglas

Ob Sektflöte, Sektkelch oder Sektschale: Ein passendes Trinkgefäß ist für Schaumwein jeder Art wichtig. In ihnen kann er sein Aroma und seine Perligkeit ideal entfalten.

Weitere Gläser

Dazu müssen natürlich Weißwein- und Rotweingläser vorrätig sein. Unerlässlich sind zudem Weißbiergläser. Anderen Gerstensaft wie Pils oder Helles kann man auch gut aus der Flasche genießen.