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News

Cusco zur beliebtesten Stadt Lateinamerikas gewählt

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Im Rahmen einer Umfrage des amerikanischen Reisemagazins “Travel and Leisure” wurde Cusco von Reisenden und Lesern zur beliebtesten Stadt in Lateinamerika gewählt.

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Mietkaution: Ist ein Mieter verpflichtet, eine Mietkaution zu zahlen?

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und um die Mietkaution treten viele Fragen auf: Ist der Mieter dazu verpflichtet, eine Kaution zu zahlen? Wenn ja, wie hoch darf der Vermieter die Kaution ansetzen und wann ist...

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Leben & Genuss

San Francisco in 48 Stunden entdecken

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In nur zwei Tagen die schönsten Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps der kalifornischen Weltstadt San Francisco erleben. Die besten Tipps für den Stadtrundgang.

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Bang Krachao: die „grüne Lunge Bangkoks“

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Bangkok, die große, pulsierende Hauptstadt Thailands, besticht mit Tradition, Kultur und Moderne und zieht Reisende in ihren Bann. Die Metropole wird meist weniger mit sanftem und nachhaltigem Tourismus in Verbindung...

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Fashion & Lifestyle

Streets of New York – Bildband macht Lust auf den Big Apple

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New York ist für vieles berühmt: Seine Wolkenkratzer, die gelben Taxis, die unzähligen Restaurants und nicht zuletzt seine hippe und bunte Bevölkerung – allesamt tolle Fotomotive. Der Bildband „streets of...

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Abenteuer oder nicht? Taxi fahren in New York

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Mit dem Taxifahren ist das in New York so eine Sache. Zwar bringen es die etwa 11.000 Yellow Cabs täglich auf knapp 500.000 Fahrten durch die engen Straßenschluchten Manhattans, doch...

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Events & Nachtleben

„Fucking Drama“ – Österreicher holt Kurzfilmpreis

Events & Nachtleben

Gestern Abend wurde in München zum 19. Mal der renommierte Kurzfilmpreis 13th Street Shocking Short verliehen. Der Pay TV-Sender 13TH STREET hat in diesem Jahr in die Alte Akademie im...

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Moderne Kunst vor dem Guggenheim Museum

Events & Nachtleben

Spektakuläre Bilder aus Bilbao: Die Biskaya-Metropole war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Red Bull Clive Diving World Series. Vor der atemberaubenden Architektur des Guggenheim Museums zeigten die mutigen Springer ihre...

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Family & Friends

San Francisco für Sparfüchse

Family & Friends

San Francisco mit wenig Geld erleben: Mit ein paar Tipps und Tricks können Reisende die Weltstadt an der kalifornischen Westküste auch mit geringem Budget entdecken, ohne dabei etwas zu verpassen.

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Wie entsteht ein Regenbogen

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Sonnenschein, Regen und etwas Glück – das sind die Komponenten, um einen Regenbogen sehen zu können. Doch wie genau entsteht der bunte Bogen? Und warum sichten wir ihn im Sommer...

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Soziales Netzwerk: StudiVZ-Profil wiederentdeckt thinkstockphotos.de

Soziales Netzwerk: StudiVZ-Profil wiederentdeckt

Seitdem Facebook Monopolstellung besitzt, sind andere soziale Netzwerke in den Hintergrund gerückt. Mehr noch: Sie sind in Vergessenheit geraten. Zumindest bei urbanlife-Redakteurin Franziska Tietjen. Sie hat kürzlich ihr studiVZ-Profil wiederentdeckt – nach fünf Jahren. So fühlte es sich an.

Alles begann mit einem Small Talk übers Anstupsen – ein Facebook-Button, dessen Funktion mir ein Rätsel ist. Anstupsen sei das Pendant zu Gruscheln, klärt mich mein Kollege auf. Moment, gruscheln? Dunkel erinnere ich mich. Als der Groschen fällt, macht sich sowas wie Panik in mir breit. Note to self: „Franziska, du hast noch ein studiVZ-Profil!“. Im nächsten Moment wird aus Panik Neugier – es ist, als wollte ich wissen, wer ich „früher“ einmal war.

Der Weg ist das Ziel: studiVZ-Login und Startseite

Kurzerhand begebe ich mich auf Spurensuche nach meinem 19- bis 22-jährigen (digitalen) Ich. www.studivz. – ja, was denn? .de, .com, .net? Ich wähle den Umweg und gehe über die Suchmaschine. Auf studiVZ angelangt, tippe ich wie selbstverständlich meine Email-Adresse und mein Passwort ein – der Login klappt. Die studiVZ-Startseite ruft schließlich gemischte Gefühle in mir hervor: irgendwas zwischen Nostalgie und Befremdlichkeit. „Was zur Hölle ist ein Buschfunk?“, denke ich laut und schaue mich näher um. StudiVZ selbst bringt es auf den Punkt: „Nix los hier“ und animiert mich im darauffolgenden Satz, doch mal einen Funkspruch in die Runde zu schicken. „Hier ist doch kein Schwein“, sage ich mir und klicke auf „Meine Seite“, die mich auf mein Profil führt.

Was mein studiVZ-Profil über mich aussagt(e)

Schnell bleibe ich in meinem digitalen Steckbrief in der Kategorie „Persönliches“ hängen. Auf den ersten Blick stelle ich fest: Ich bin mir treu geblieben. Musikgeschmack und Lieblingsfilme sind dieselben – damals wie heute. Peinlich berührt bin ich allerdings, als ich meine Interessen überfliege. Scheinbar war es mir in der Vergangenheit ein Anliegen, meine Vorliebe für vermeintlich tiefsinnige Zitate öffentlich kund zu tun. Runterscrollen macht es auch nicht besser. Im Gegenteil: Bei der Rubrik „Gruppen“ würde ich am liebsten im Erdboden versinken. Was nicht zuletzt daran liegt, dass mir mein Kollege gespannt über die Schulter blickt. Okay, da muss ich drüber stehen und lese laut meine Favoriten vor. Anhand eines Gruppennamens erschließt sich mir, dass ich zu Beginn meines Studiums scheinbar nicht zu Musik, sondern zu Alkohol tanzte (studiVZ-Gruppe: „Musik? – Ich tanze zu Alkohol“). Eine weitere Gruppenmitgliedschaft beweist mir immerhin, dass ich auch früher viel Wert auf Witze gelegt haben muss: „American beer is like sex on a canoe – fucking close to water“. Innerlich hoffe ich, dass sich mein Sinn für Humor in den Folgejahren weiterentwickelt hat und beruhige mich: „Du bist eben im Niveau flexibel.“ Und das scheinbar immer gewesen! Genau den Titel trägt nämlich eine weitere meiner studiVZ-Gruppen.

Nach dem studiVZ-Logout

Abschließend fällt mir auf: Meine Freunde sind umgezogen. Viele in eine andere Stadt und ausnahmslos alle zu Facebook. Immerhin: Dank studiVZ weiß ich nun, dass eine ehemalige Kommilitonin in wenigen Tagen Geburtstag hat. Die scheint ihr Profil dort auch vergessen zu haben. Ob ich sie zum Spaß mal gruscheln sollte? Anschließend könnte ich sie via Facebook anstupsen – mit dem Hinweis, sie solle ihre studiVZ-Startseite checken. Wäre doch old school und recht persönlich; über Buschfunk erreiche ich schließlich niemanden mehr.