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Die Kochgarage – Kulinarisches Kleinod in München Derk Hoberg
Gaumensex mit allem Drum und Dran

Die Kochgarage – Kulinarisches Kleinod in München

„Für mich ist die Kochgarage ein Ort, der das ausstrahlt, was Graciela ausmacht: ein großes Herz, viel kulinarisches Gespür und Neugier auf die ganze Welt“ – Ein Zitat von Tim Mälzer über die Kochgarage und ihre Chefin Graciela Cucchiara. Mitten in München betreibt die quirlige Argentinierin eine ungewöhnliche Kochlocation – in Latzhose und T-Shirt.

 

Graciala CucchiaraGaumensex, Nuss & Käse-Tango und Ochs am Weinberg; Mindestens genauso außergewöhnlich wie die Kochlocation selbst, sind die Gerichte, die in der „Kochgarage“ zubereitet werden. Und dieser Hang zum Anderssein geht auf, weil Gastgeberin Graciela Cucchiara das vorlebt, worum es beim Kochen und Essen gehen sollte: Freiheit, Spaß und Miteinander.

In bester „Meister Eder und sein Pumuckl“-Manier, findet das Ganze in einem Münchner Hinterhof statt. Dabei ist die Kochgarage ganz und gar untypisch für das inzwischen doch eher mondäne München. Hier wird mit den Händen gekocht, werden Tomaten zerquetscht, Zucchini gebrochen und der Knoblauch zerdrückt. Hier kocht der Praktikant neben dem Chef und sie werden zum Team. Und Mengenangaben gibt es meistens keine, bei Graciela wird nach Gefühl und Erfahrung gekocht.

„Jeder Gast soll sich bei uns so wie zu Hause fühlen und sich sein Bier selbst aus dem Kühlschrank holen“, sagt Graciela selbst über das Konzept, das schlicht und einfach auf Improvisation beruht. Sowohl bei den Gerichten, die hier gekocht werden, als auch beim Interieur der Kochgarage. Um den wilden Stilmix in Sachen Inneneinrichtung der Kochgarage kümmert sich die Chefin höchstpersönlich. Mal wird ein alter Schrank bei einem Online-Händler ersteigert, mal ein Fundstück vom Trödel mitgebracht. Gelernt hat die Argentinierin einst Grafikerin, den Blick für das Wesentliche hat sie sich bewahrt. Dieses kreative Chaos funktioniert bereits seit 2009. So lange gibt es die Kochgarage nun schon – vor kurzem erst wurde sie um einen größeren Raum auf der anderen Seite des Hofs erweitert.

Heimat in der Kochgarage

MaelzerWie sehr diese Liebe zum Detail ankommt, merkt man auch daran, das Tim Mälzer hier sein neues Kochbuch Heimat komplett umgesetzt hat. Kochen, probieren, fotografieren - mehrere Wochen lang, bis alles im Kasten war, hat er sich hier wie zu Hause gefühlt. Kennengelernt hatten sich Mälzer und die gebürtige Argentinierin mit italienischen Wurzeln in der Kochsendung The Taste, bei der sie die Jury überzeugte und den Hamburger als Mentor wählte. Das verwundert nicht, ähneln sich die beiden doch in ihrer Art zu kochen und darüber zu sprechen.

Inspiration holt sich Graciela Cucchiara für ihre Gerichte auf ihren jährlichen Reisen, die sie rund um den Globus führen. Spanien, Italien, Türkei, Bali, überall sucht sie die authentische Küche. Dafür besucht sie Hausfrauen, die traditionell kochen, schlendert über den Markt und informiert sich über die einheimischen Produkte, um die exotischen Gerichte dann an Themenabenden („Open“) in der Münchner Kochgarage nachzukochen. So kann sie ihre Gäste an ihren Reisen teilhaben lassen. Und nachdem sich inzwischen ein gewisser Fundus an Gerichten angesammelt hat, erfüllte sich Graciela Cucchiara nun einen weiteren, lange gehegten Wunsch: Viele dieser Gerichte landeten in ihrem ersten Kochbuch.

 „Die Kochgarage – das Kochbuch“ geht einen anderen Weg, als die meisten Kochbücher. So werden mehr als 60, überwiegend internationale Gerichte aus dem Inhalt von 15 Kühlschränken zubereitet, die als Basis dienen. Sollte etwas für die Zubereitung eines Rezeptes in Ihrem Kühlschrank fehlen, gibt das Buch auch immer Alternativen, die man anstelle dessen verwenden könnte – sogenannte Ersatzteile.

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Liebe zu Lebensmitteln

KochgarageDazu gibt die Kochgaragen-Crew Tipps, wie man angefallene Essensreste verwerten kann. Warum also Kartoffelwasser in den Ausguss schütten und das Grüne der Frühlingszwiebel in den Bio-Müll werfen? Im Kapitel „Restlos glücklich“ werden solche übrig gebliebenen Zutaten so mit frischen kombiniert, dass ein neues Gericht entsteht.

Diese Liebe zu den Lebensmitteln und ihrer Verarbeitung hat sie von ihrer italienischen Großmutter in die Wiege gelegt bekommen. Schon früh stand sie neben ihr am Herd und guckte in die Töpfe. Und diese kindliche Freude kommt auch heute noch immer zum Ausdruck: Genau so, wie Graciela Cucchiara die Kochgarage betreibt, macht Kochen und Essen wirklich Spaß. Mit Gaumensex und allem Drum und Dran.