Bereits seit 1853 setzen Steinway & Sons Flügel dank außergewöhnlicher Handwerkskunst Maßstäbe für Klang, Design und Wertbeständigkeit. Neun von zehn Konzertpianisten sowie zahllose professionelle und private Musiker weltweit wählen heute einen Flügel von Steinway. Jedes Instrument wird dabei in rund einem Jahr von Hand gefertigt – in nur zwei Produktionsstätten weltweit: Hamburg und New York.
Die Geschichte von Steinway & Sons beginnt 1853 in New York: Heinrich Engelhard Steinweg, ein gelernter Instrumentenbauer aus dem Harz, emigrierte mit seiner Familie in die USA und amerikanisierte seinen Namen zu Henry E. Steinway. Dort gründete er die Firma Steinway & Sons, die sich durch außergewöhnliche Qualität und Innovationskraft im Klavierbau rasch einen herausragenden Ruf erarbeitete.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelte das Unternehmen zahlreiche Patente und technische Neuerungen – ein Großteil davon unter Beteiligung von Henrys Sohn C.F. Theodore Steinway, dessen revolutionäre Ideen bis heute Technik und Design moderner Klaviere prägen.

Vorteil Hafen: Die Expansion nach Hamburg
Bereits in den 1870er Jahren wuchs die Nachfrage nach Steinway-Instrumenten in Europa stark. Um den europäischen Markt besser bedienen zu können – und weil Hamburg als Hansestadt einen hervorragenden Zugang zu internationalen Handelswegen bot – entschloss sich das Unternehmen 1880 zur Errichtung einer Produktionsstätte in Deutschland. 1898 wurde diese offiziell zur europäischen Zweigniederlassung der New Yorker Firma.


Die erste Fabrik in Hamburg entstand in der Schanzenstraße im damals aufstrebenden Hamburger Stadtteil St. Pauli. Hamburg war ideal, weil über seinen Hafen nicht nur Rohmaterialien leichter importiert werden konnten, sondern auch fertige Instrumente schnell in alle Welt verschifft werden konnten. 1928 wurde schließlich der Neubau einer moderneren Fabrikanlage am heutigen Standort in Bahrenfeld am Rondenbarg fertigestellt.

Heute befindet sich die Produktion der hochwertigen Steinway-Flügel und -Klaviere ausschließlich in den beiden Werken in New York und Hamburg. Die Hamburger Produktion stellt dabei die Instrumente für den globalen Markt außerhalb Nordamerikas her, wohingegen die New Yorker Manufaktur den amerikanischen Markt bedient. Alleine der Standort in Hamburg zählt etwa 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – hinzu kommen ca. 20 Auszubildende –, die pro Jahr durchschnittlich etwa 1.300 Instrumente fertigen.
Hamburg als deutsches Zentrum des Klavierbaus
Das Hamburger Werk steht für eine Mischung aus traditioneller Handwerkskunst und moderner Technik. Jeder Flügel entsteht hier in mehr als einem Jahr Arbeit – aus über 12.000 Einzelteilen, wobei das besondere Holz des Resonanzbodens lange Zeit reifen muss, bevor es verarbeitet wird.


Neben der klassischen Produktion wurde das Werk in den letzten Jahren auch technologisch ausgebaut, etwa durch neue Einrichtungen wie ein modernes Lackierzentrum, das hohe Umweltstandards erfüllt und die Produktqualität weiter steigert.
Kulturelle Bedeutung und besonderer Kundenkontakt
Nicht nur als Produktionsstätte ist Hamburg wichtig: Gegenüber der Fabrik befindet sich ein großer Showroom mit Ausstellung, Proberäumen und sogar einem kleinen Konzertsaal, in dem Musiker und interessierte Käufer Instrumente erleben können. Das Steinway-Haus bietet damit nicht nur Handel und Beratung, sondern fungiert auch als kultureller Treffpunkt – ein Ort, an dem das Erbe des Klavierbaus lebendig gehalten wird.

Steinway & Sons heute
Heute ist Steinway & Sons eine international operierende Marke mit starkem Fokus auf Qualität und Tradition. Seit 1853 haben die Produktionsstätten in Hamburg und New York bis Ende 2024 zusammen über 627.200 Instrumente auf dem Weltmarkt verkauft. Die beiden Produktionsstätten koordinieren dabei eine gemeinsame Seriennummernvergabe. Alle Instrumente werden einzeln registriert und sind zum größten Teil noch heute in den Originalunterlagen vorhanden.
Rund 97 % der konzertierenden Pianistinnen und Pianisten weltweit bevorzugen Steinway-Instrumente auf den großen Bühnen der Welt und so gehören aktuell über 2.300 Künstler den renommierten Steinway Artists an.

Zuletzt stellte Steinway & Sons zwei neue Limited Editions vor: Ultra Black und Ultra White – jeweils komplett in Schwarz oder Weiß gehalten und pro Farbe limitiert auf 18 Flügel des Modells B und 8 Flügel des Modells D. Mit insgesamt nur 52 Instrumenten, gefertigt im Hamburger Steinway Werk, vereinen diese Editionen wie gewohnt höchste Handwerkskunst mit einer klaren, modernen Designsprache, die für Reinheit, Einfachheit und Exklusivität steht.
Alle weiteren Informationen unter: steinway.com
Steinway im Einzelhandel
Steinway & Sons ist in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart mit eigenen Einzelhandelsgeschäften in Deutschland vertreten. In Europa gibt es eigene Showrooms in London, Paris, Wien und Mailand.






















