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Berlin und New York City schließen Tourismus-Partnerschaft

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zero*magic – Leichtigkeit trifft Funktion

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Den will man einfach haben: Der Taschenschirm zero*magic von Schirmspezialist doppler ist nicht nur irgendein Schirm. Er besitzt den allseits bekannten automatischen Öffnungs- und Schließmechanismus – doch es grenzt an...

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Shanghai vom Feinsten: Das Restaurant UltraViolet

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Abgefahren, abgefahrener, UltraViolet – das Spitzenrestaurant in Shanghai zählt wohl zu den originellsten Locations überhaupt. Nur zehn Personen haben im UltraViolet Platz. Bekocht werden sie vom französischen Spitzenkoch Paul Pairet...

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Stadtluft schnuppern in Estland

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Das nordische Estland ist vor allem bekannt als Ziel für Natur-, Aktiv- und Abenteuerreisen. Doch auch für Städtetrips ist das Land eine gute Wahl.

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Kunst im Hotel

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Wenn die kalte Winterluft im Januar und Februar durch die Straßen weht, finden nur vereinzelt Touristen ihren Weg in die europäischen Metropolen. Doch für Kunstliebhaber beginnt jetzt die spannendste Reisezeit...

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Natascha Ochsenknecht sorgt für Durchblick

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Schrill, stylisch und vor allem authentisch präsentiert sich die erste Brillen-Kollektion von Natascha Ochsenknecht. Mit einem Augenzwinkern wird der LOOK OF LOVE immer wieder neu inszeniert.

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Geheimtipps: Die besten Rooftop Bars Europas

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Mit einem erfrischenden Cocktail den Tag über den Dächern der Stadt ausklingen lassen ‒ das gibt es nicht nur in Manhattan. Denn in immer mehr Städten ist das kosmopolitische Flair...

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Deutschlands beliebteste Fußballtempel

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In welche Stadien gehen Fußballfans besonders gern? Und welche meiden sie lieber? Das Verbraucherportal Testberichte.de hat gut 240.000 Online-Rezensionen zu 55 Fußballstadien ausgewertet und Deutschlands umfangreichstes Stadion-Ranking erstellt.

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10 Jahre hello handmade Markt

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Schöne Dinge, gemacht mit Hand, Herz und Kopf. Dafür steht der hello handmade Markt in Hamburg.  Am 10. November 2019 zeigen in der „Kampnagel Kulturfabrik“ wieder rund 100 Design-Newcomer sowie...

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60 Jahre Leifheit – Vom Rotaro über den Akkusauger zum Dampfreiniger

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Das Jahr 1959 war geprägt durch den Wiederaufbau. Konrad Adenauer war Bundeskanzler und die Rollenverteilung in der Gesellschaft war klar formuliert: Der Mann ging zur Arbeit und die Frau kümmerte...

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Provokation in Person: Ein Quentin Tarantino-Porträt Universum Film

Provokation in Person: Ein Quentin Tarantino-Porträt

Quentin Tarantino ist alles – nur nicht Mainstream. Ein Mann für alle Fälle, könnte man auch behaupten: Filmregisseur, Produzent, Drehbuchautor, Kameramann und Schauspieler in einem. Und trotzdem nicht Everybody’s Darling. Quentin Tarantino im Porträt.

Das Wort Provokation verkörpert Quentin Tarantino wie kein anderer. Zumindest im Filmgeschäft. Schließlich bricht er mit sämtlichen Hollywood-Konventionen. Die einen machen ihm das zum Vorwurf, andere heben ihn dafür in den Himmel. Zum Kinostart von Tarantinos achtem Streifen The Hateful 8 haben wir einen Annäherungsversuch via Porträt gestartet.

Tarantino als Adjektiv? Hollwood-unlike

In The Hateful 8 macht Tarantino mal wieder gewaltig Theater. Ausnahmsweise nicht vor, sondern hinter der Kamera. Denn Kenner wissen, dass der Regisseur oft selbst in seinen Filmen auftaucht. Hier mal als Jimmie Dimmick in Pulp Fiction, da mal als Frankie in Django Unchained mit Kurz-Auftritt. Mit Tarantinos Filmen ist es wie mit Gefühlen: ihr Charme lässt sich schwer in Worte fassen. Was man aber beschreiben kann, ist Tarantinos Stilistik. Satirisch überzogene Gewaltszenen und Situationskomik sind für seine Filme ebenso bezeichnend wie wiederkehrende Schauspieler. Charakteristisch auch die Inszenierung des weiblichen Geschlechts. Wer Tarantino nicht begreift, sieht in seinen Filmen ein verachtendes Frauenbild. Frauen werden behandelt wie Kerle: beleidigt und geschlagen. Wer weiterdenkt, erkennt die feministische Komponente: Seine Frauen können all die Schläge aushalten, sind stark, stehen wieder auf und gehen nicht selten als Sieger aus der Schlacht hervor.

Dialoge und Querverweise

Hervorstechend: Tarantinos Dialoge, die mit Fortschreiten der Handlung eine ungeheure Dynamik entwickeln. Konflikte spitzen sich über mündliche Auseinandersetzungen zu; Dialoge machen das blutige Gemetzel (zum Ende) eines jeden Tarantino-Films nachvollziehbar. Intelligent auch die Verwobenheit einzelner Filme – und sei es nur auf der Metaebene: So ist ein Handyklingelton aus Death Proof die Titelmelodie von Kill Bill. Tritt seine Stimme dann noch als kommentierendes Voice-over wie bei The Hateful 8 auf, entschärft Tarantino so manch gewaltsame Szene und verleiht ihr eine Prise Ironie. Gewalt in Tarantino-Filmen – mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

Klar kann man dem Regisseur all das auch zum Vorwurf machen. Seine Dialoge: zu lang, nicht den Hörgewohnheiten unserer Zeit entsprechend, die Referenzen von Filmen untereinander zu einfallslos, ein Regisseur mit Auftritt in Form eines Voice-overs zu selbstdarstellerisch. Und doch müssen sich auch Kritiker eingestehen: In seiner Funktion als Autorenfilmer ist Tarantino eine (Hollywood-)Rarität. Bei allen wichtigen Stationen der Filmproduktion hält er die Zügel selbst in der Hand: beispielsweise in Sachen Regie und Schnitt, die seine Filme ausnahmslos wie aus einem Guss wirken lassen.

Ein polarisierender Kommentar zu einem polarisierenden Mann

Sicher ist: Man muss Tarantino nicht mögen – viele tun das auch nicht. Er ist einer der Regisseure, über die man unweigerlich ein Urteil fällt. Und das ist sein Glück. Bei Tarantinos Filmen gibt es kein Dazwischen in Form von Gleichgültigkeit. Man bezieht Stellung zu seinem Werk, weil es so erfrischend anders und aus filmästhetischer Sicht zugleich stets einheitlich daherkommt; weil es aneckt. Tarantino ist einer der wenigen Autorenfilmer mit Handschrift, die man heute nur noch selten findet.