• Von der Couch in die Metropole

  • Happy Kaninchen – Der Mümmelmann-Ratgeber

  • Banksy in München – Ausstellung im Isarforum

  • Berlin Fashion Week stellt sich neu auf

  • Kilian Saueressig – Der Schlüssel des Lichts

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

News

Limehome bringt den kontaktlosen Hotelbesuch nach Deutschland

News

Limehome, der erste Anbieter einer vollständig kontaktlosen Hotelerfahrung, konnte auch in Zeiten der Corona-Krise weiter stabil wachsen und schafft so neue Perspektiven für die Digitalisierung der Hotellerie-Branche.

Weiterlesen

„ecotab“ möchte den Putzmittelmarkt revolutionieren

News

Das Berliner Start-up „Green Home Living“ revolutioniert mit seinem ersten Produkt den Markt für Reinigungsmittel: Mit ihrer innovativen Erfindung „ecotab“ – PutzmittelTabs, die in Leitungswasser aufgelöst biologisch abbaubare Reinigungsmittel ganz...

Weiterlesen

Leben & Genuss

Kilian Saueressig – Der Schlüssel des Lichts

Leben & Genuss

Der Globus von Galileo, die Weltkarte von Marco Polo, wertvollste Kunstwerke von Tintoretto, Tizian, Veronese und mehr zählen zu den Kunstschätzen in der „Biblioteca Nazionale Marciana“ direkt am Markusplatz in...

Weiterlesen

Jungfrauen nach Dresden, Krebse nach Berlin

Leben & Genuss

Es ist wie mit dem Dschungelcamp: Jeder behauptet von sich, keine Horoskope zu lesen, und doch tut es die Mehrheit der Deutschen. Beinahe jeder hat sich in seinem Leben schon...

Weiterlesen

Fashion & Lifestyle

Banksy in München – Ausstellung im Isarforum

Fashion & Lifestyle

Er ist weltberühmt und dennoch ein Mysterium – Banksy, der in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler und Maler, ist dafür bekannt, die Grenzen des Kunstmarktes in Frage zu...

Weiterlesen

Berlin Fashion Week stellt sich neu auf

Fashion & Lifestyle

Die Berlin Fashion Week stellt sich neu auf und geht gestärkt ins Jahr 2021: Mit der nächsten Modewoche (18. bis 24. Januar 2021) positioniert sich die deutsche Hauptstadt als European...

Weiterlesen

Events & Nachtleben

Von der Couch in die Metropole

Events & Nachtleben

Die Sehnsucht nach dem Reisen steigt von Tag zu Tag. Viele Reiseliebhaber informieren sich bereits fleißig, wohin der lang ersehnte nächste Strandurlaub oder Städtetrip gehen soll. Doch wieso auf langweilige...

Weiterlesen

Zeitreise statt Fernreise - Timeride jetzt auch in Frankfurt

Events & Nachtleben

TimeRide eröffnet in Frankfurt eine neue Erlebnis-Attraktion – und lädt zu einem spannenden Ausflug in andere Zeiten und virtuelle Welten ein.

Weiterlesen

Family & Friends

Happy Kaninchen – Der Mümmelmann-Ratgeber

Family & Friends

Wenn sich Kinder einen Hund oder eine Katze als Haustier wünschen, sehen Eltern in der Regel die für sie mit einem solchen Tier verbundenen Pflichten auf sich selbst zukommen. Ein...

Weiterlesen

Iconic New York - erweiterte Ausgabe von Christopher Bliss

Family & Friends

Bildbände über New York City gibt es wie Sand am Meer und auch die enthaltenen Bilder gleichen sich oftmals. Das Werk des New Yorker Fotografen Christoper Bliss aber verdient seinen...

Weiterlesen
Magdas Hotel Wien – das mag ich Nils Borgstedt

Magdas Hotel Wien – das mag ich

Wer die österreichische Hauptstadt besuchen möchte, findet in unmittelbarer Nachbarschaft zum Prater eine außergewöhnliche Unterkunft. Im Hotel Magdas in Wien wird Gastfreundschaft gleich auf zwei Arten groß geschrieben.

Wenn man am Bahnhof Praterstern ankommt, sind es noch etwa fünf Minuten Fußmarsch, bis man das Magdas in der Laufbergergasse erreicht hat. Von außen versprüht das Hotel den Charme der 60er Jahre. Kein Wunder: schließlich stammt das Gebäude aus der Zeit, wurde einst als Pflegeheim genutzt und stand dann einige Zeit leer. Der Zahn der Zeit nagte.

Inzwischen ist das Magdas, der Name leitet sich von „ich mag das“ ab, wieder hergerichtet. Die Fassade top in Schuss, die Architektur – ok, immer noch 60er. Wenn man das Hotel betritt, wird’s jung, hipp, künstlerisch und etwas Retro. Alte Couches, ausrangierte Türen als Spiegel, bunte Fenster, alte Koffer als Deko. Man fühlt sich als Gast willkommen in dieser Vintage-Atmosphäre.

 

Willkommen heißen, jemanden aufnehmen – genau das ist auch das Prinzip, das hinter Magdas steht. Denn das Hotel ist ein Social Business. Es sind hauptsächlich Flüchtlinge, die hier arbeiten. Die Caritas als Schirmherrin hat das Projekt initiiert. Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, soll hier eine neue Chance gegeben werden. Sie bekommen eine Aufgabe, einen Job. Integration soll gefördert werden, die Flüchtlinge sich aufgenommen fühlen. Insgesamt arbeiten Menschen aus 14 Nationen im Magdas, gesprochen werden 23 Sprachen. „Wir sind überzeugt, dass gerade jene Menschen, die aus dem Ausland zuziehen, den Hotelbetrieb stärken, da sie etliche Fähigkeiten, Talente, Sprachen und kulturelle Backgrounds einbringen und damit eine besondere Positionierung am Hotelmarkt ermöglichen“, heißt es auf der Homepage des Magdas.

Die Zimmer im Magdas

Die Ausstattung in den Zimmern ist einfach, dabei aber kreativ. Ein halber Stuhl als Nachtkästchen, ein alter Schrank zum Schreibtisch umfunktioniert, eine ausrangierte Gepäckablage aus einem Zug als Garderobe. Fernseher? Nur in den Suiten. Alle anderen Zimmer kommen ohne Flimmerkiste aus. Wer aber gar nicht ohne Bewegtbild kann und mit dem Blick über die Baumwipfel auf den Prater nicht ausreichend bedient wird, der kann sich an der Rezeption kostenlos Tablets ausleihen. Gratis W-Lan gibt es ohnehin im ganzen Haus. Gewöhnungsbedürftig ist das Fehlen von Schränken, auch wenn es zahlreiche Kleiderbügel gibt und die Gepäckablagen viel Platz bieten, um die Klamotten aus dem Koffer zu befreien.

Das liebe Geld

Die eher spartanische und ideenreiche Einrichtung ist auch dem Budget geschuldet. Bevor im Frühjahr 2015 das Magdas eröffnet wurde, musste das Haus ausgeräumt, renoviert, die Zimmer komplett neu gestaltet und eingerichtet werden. 1,5 Millionen Euro stellte die Caritas der Services GmbH als 5-Jahreskredit für das Projekt zur Verfügung, 57.000 Euro wurden durch Crowdfunding eingesammelt. Angestellte, Nachbarn, Facebook-Freunde und Studenten der Akademie der bildenden Künste – alle packten mit an, um das Magdas auf den Weg zu bringen. Die Kunststudenten sind es auch, die sukzessive Fassade und Wände im Magdas immer weiter bearbeiten. So entstand etwa die Idee, dass jeder Gast eine Kupferplatte kaufen kann, die dann an den Balkonbrüstungen angebracht werden. So soll eine glänzende Fassade erzeugt werden, in der sich die Sonne spiegelt. Und den Gästen schon früh entgegenstrahlt, wenn sie vom Praterstern zum Magdas spazieren.