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Limehome bringt den kontaktlosen Hotelbesuch nach Deutschland

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„ecotab“ möchte den Putzmittelmarkt revolutionieren

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Das Berliner Start-up „Green Home Living“ revolutioniert mit seinem ersten Produkt den Markt für Reinigungsmittel: Mit ihrer innovativen Erfindung „ecotab“ – PutzmittelTabs, die in Leitungswasser aufgelöst biologisch abbaubare Reinigungsmittel ganz...

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Jungfrauen nach Dresden, Krebse nach Berlin

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Es ist wie mit dem Dschungelcamp: Jeder behauptet von sich, keine Horoskope zu lesen, und doch tut es die Mehrheit der Deutschen. Beinahe jeder hat sich in seinem Leben schon...

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Wie entstehen Abend- und Morgenrot?

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An manchen Tagen leuchtet der Himmel morgens und abends in rötlichen Farben und begeistert mit seinem Anblick Jung und Alt. Wie diese Färbung entsteht, erklären die Experten von WetterOnline.

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Guido Maria Kretschmer: Die neue Kollektion

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Gleich zwei neue Kollektionen, die die neusten Trends der kommenden Saison wiederspiegeln, lanciert der Stardesigner mit dem Fashion Online Shop ABOUT YOU. Aufgeteilt in „Guido Maria Kretschmer Collection” und „Guido...

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Neues Buch: Banksy – Provokation

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Der Midas Verlag stellt das bisher umfassendste Buch mit den Werken des legendären Street Art-Künstlers Banksys vor.

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Zeitreise statt Fernreise - Timeride jetzt auch in Frankfurt

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TimeRide eröffnet in Frankfurt eine neue Erlebnis-Attraktion – und lädt zu einem spannenden Ausflug in andere Zeiten und virtuelle Welten ein.

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Neues Festival: Superbloom lässt München erblühen

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München hat ein neues Stadt-Festival: Das Superbloom Festival feiert am 05. & 06. September 2020 seine Premiere und verwandelt das Gelände des Olympiaparks und das Olympiastadion in eine einzigartige Erlebniswelt...

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Museums-Ranking: Deutschlands beliebteste Museen

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Nach und nach öffnen viele Museen wieder ihre Pforten. Doch wie beliebt sind Deutschlands Museen beim Publikum? Das Verbraucherportal Testberichte.de hat rund 640.000 Online-Bewertungen von Besuchern ausgewertet, insgesamt wurden über...

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Wie entsteht eigentlich Gin? urbanlife.de/Nathalie Müller

Wie entsteht eigentlich Gin?

Gin erlebt seit ein paar Jahren einen unglaublichen Hype. Unzählige Mixgetränke bereichern inzwischen die Karten der Bars. Immer mehr kleine Destillerien produzieren ihren eigenen Gin. Aber wie? Wir haben bei Korbinian Achternbusch von Feel! Gin in München in den Kessel geguckt.

Im Grunde braucht man für einen Gin nicht viel: Alkohol, Wasser und Aromengeber – also Gewürze und Früchte. Basisaroma ist natürlich Wacholder. „Bei mir kommen außerdem unter anderem Beeren, Zitronenmelisse und Limettenstücke hinzu“, erklärt Achternbusch, der vor gut zwei Jahren begonnen hat, seinen eigenen Gin zu destillieren. Die Mischung Wasser, Alkohol und Aromengeber wird Mazerat genannt. Achternbusch lagert sein Mazerat für drei Tage. In dieser Zeit lösen sich sowohl wasserlösliche als auch alkohollösliche Stoffe aus den Aromengebern – etwa ätherische Öle aus dem Wacholder und Fruchtaromen aus den Beeren. „Dann sieht es fast aus wie Punsch, weil die Beeren ihre Farbe abgegeben haben“, erklärt der 27-Jährige.

Gin – die Destillation

Der nächste Schritt ist die Destillation. Achternbusch destilliert alle Zutaten gemeinsam in seinem 150-Liter fassenden Kupferkessel. „Das macht nicht jeder so, da gibt es ganz unterschiedliche Vorgehensweisen. Für meinen Gin hat dieses Vorgehen aber als das Geeignetste herausgestellt“, erklärt er. Das Mazerat kommt in den Kessel und wird in diesem über ein Wasserbad passiv erhitzt. Bei 78 Grad erreicht der Alkohol seinen Siedepunkt und beginnt zu verdampfen. So wird er vom Wasser und den festen Stoffen getrennt und man kommt dem eigentlichen Ziel näher: reinem, mit Aromen angereichertem Alkohol. Gelegentliches Umrühren sorgt für eine gleichmäßige Destillation des Mazerats. Manche Kessel, wie der von Achternbusch, verfügen zudem über eine sogenannte Verstärkerkolonne, eine Anordnung von weiteren Kochböden, mit der eine mehrfache Destillation der Flüssigkeit erfolgt. Ein Kreislauf beginnt.

Gin-Destillation – Ein Kreislauf

Das Mazerat wird erhitzt, der verdampfende Alkohol steigt auf, schlägt sich als Kondensat im Helm des Kessels nieder oder gelangt teilweise über ein dünnes Rohr, im Fachjargon: Steigrohr, in die Verstärkerkolonne und kondensiert. Im ersten Kochboden der Verstärkerkolonne wird das Kondensat erneut erhitzt, verdampft, schlägt sich an der Decke des Kochbodens nieder oder gelangt teilweise zum nächsten Kochboden. So geht es weiter, bis schließlich alle vier Kochböden durchlaufen wurden. Vom letzten Kochboden aus gelangt der Alkoholdampf in den Kühler, wo er passiv herabgekühlt wird, kondensiert und schließlich abgefüllt werden kann.

Sobald der Flüssigkeitspegel in einem der Kochböden über gut zwei Zentimeter ansteigt, läuft das überschüssige Kondensat in den Kessel zurück. Dort wird es wieder erhitzt und das ganze Spiel beginnt von vorn.

Die Mischung macht‘s

Nach etwa fünfeinhalb Stunden hat man aus 150 Litern Mazerat aromatisierten Alkohol für ungefähr 300 Flaschen Gin zu je 0,7 Litern gewonnen. Das Destillat hat einen Alkoholgehalt von 85-90 Prozent. Mit destilliertem Wasser wird der Alkoholgehalt abschließend auf die gewünschte Stärke herabgesetzt. „Mein Gin kommt auf 47 Prozent, heißt: etwa die Hälfte in einer Flasche ist Wasser“, erklärt Achternbusch und empfiehlt ihn sowohl pur zu verkosten als auch im Longdrink. Sein Tipp: Ein Gin Tonic mit Feel Gin, angereichert mit Limettenscheiben und Blaubeeren. „Das verstärkt die Aromen meines Gins, von der Nase bis zum Abgang.“ Ob man den Feel! Tonic auch bald auf den Karten der Bars entdecken kann? Schmackhaft klingt er auf jeden Fall.