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Wie entsteht eigentlich Gin?

Gin erlebt seit ein paar Jahren einen unglaublichen Hype. Unzählige Mixgetränke bereichern inzwischen die Karten der Bars. Immer mehr kleine Destillerien produzieren ihren eigenen Gin. Aber wie? Wir haben bei Korbinian Achternbusch von Feel! Gin in München in den Kessel geguckt.

Im Grunde braucht man für einen Gin nicht viel: Alkohol, Wasser und Aromengeber – also Gewürze und Früchte. Basisaroma ist natürlich Wacholder. „Bei mir kommen außerdem unter anderem Beeren, Zitronenmelisse und Limettenstücke hinzu“, erklärt Achternbusch, der vor gut zwei Jahren begonnen hat, seinen eigenen Gin zu destillieren. Die Mischung Wasser, Alkohol und Aromengeber wird Mazerat genannt. Achternbusch lagert sein Mazerat für drei Tage. In dieser Zeit lösen sich sowohl wasserlösliche als auch alkohollösliche Stoffe aus den Aromengebern – etwa ätherische Öle aus dem Wacholder und Fruchtaromen aus den Beeren. „Dann sieht es fast aus wie Punsch, weil die Beeren ihre Farbe abgegeben haben“, erklärt der 27-Jährige.

Gin – die Destillation

Der nächste Schritt ist die Destillation. Achternbusch destilliert alle Zutaten gemeinsam in seinem 150-Liter fassenden Kupferkessel. „Das macht nicht jeder so, da gibt es ganz unterschiedliche Vorgehensweisen. Für meinen Gin hat dieses Vorgehen aber als das Geeignetste herausgestellt“, erklärt er. Das Mazerat kommt in den Kessel und wird in diesem über ein Wasserbad passiv erhitzt. Bei 78 Grad erreicht der Alkohol seinen Siedepunkt und beginnt zu verdampfen. So wird er vom Wasser und den festen Stoffen getrennt und man kommt dem eigentlichen Ziel näher: reinem, mit Aromen angereichertem Alkohol. Gelegentliches Umrühren sorgt für eine gleichmäßige Destillation des Mazerats. Manche Kessel, wie der von Achternbusch, verfügen zudem über eine sogenannte Verstärkerkolonne, eine Anordnung von weiteren Kochböden, mit der eine mehrfache Destillation der Flüssigkeit erfolgt. Ein Kreislauf beginnt.

Gin-Destillation – Ein Kreislauf

Das Mazerat wird erhitzt, der verdampfende Alkohol steigt auf, schlägt sich als Kondensat im Helm des Kessels nieder oder gelangt teilweise über ein dünnes Rohr, im Fachjargon: Steigrohr, in die Verstärkerkolonne und kondensiert. Im ersten Kochboden der Verstärkerkolonne wird das Kondensat erneut erhitzt, verdampft, schlägt sich an der Decke des Kochbodens nieder oder gelangt teilweise zum nächsten Kochboden. So geht es weiter, bis schließlich alle vier Kochböden durchlaufen wurden. Vom letzten Kochboden aus gelangt der Alkoholdampf in den Kühler, wo er passiv herabgekühlt wird, kondensiert und schließlich abgefüllt werden kann.

Sobald der Flüssigkeitspegel in einem der Kochböden über gut zwei Zentimeter ansteigt, läuft das überschüssige Kondensat in den Kessel zurück. Dort wird es wieder erhitzt und das ganze Spiel beginnt von vorn.

Die Mischung macht‘s

Nach etwa fünfeinhalb Stunden hat man aus 150 Litern Mazerat aromatisierten Alkohol für ungefähr 300 Flaschen Gin zu je 0,7 Litern gewonnen. Das Destillat hat einen Alkoholgehalt von 85-90 Prozent. Mit destilliertem Wasser wird der Alkoholgehalt abschließend auf die gewünschte Stärke herabgesetzt. „Mein Gin kommt auf 47 Prozent, heißt: etwa die Hälfte in einer Flasche ist Wasser“, erklärt Achternbusch und empfiehlt ihn sowohl pur zu verkosten als auch im Longdrink. Sein Tipp: Ein Gin Tonic mit Feel Gin, angereichert mit Limettenscheiben und Blaubeeren. „Das verstärkt die Aromen meines Gins, von der Nase bis zum Abgang.“ Ob man den Feel! Tonic auch bald auf den Karten der Bars entdecken kann? Schmackhaft klingt er auf jeden Fall.