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Bloody Mary selbst gemacht – so einfach geht’s thinkstockphotos.com

Bloody Mary selbst gemacht – so einfach geht’s

Die Bloody Mary ist nicht nur ein beliebter Cocktail am Abend – am Morgen nach der Kneipentour kann das Getränk ohne Alkohol als Mittel gegen Kater dienen. Wann auch immer ihr euch eine Bloody Mary mixen wollt, wir zeigen, was ihr dazu braucht.

Woher kommt die Bloody Mary?

Angeblich wurde die erste Bloody Mary 1921 in der Harry’s New York Bar in Paris von Fernand Petoit gemixt. Hier soll Petoit den Cocktail berühmten Gästen wie Ernest Hemingway und Francis Scott Fitzgerald zubereitet haben. Zu Beginn bestand die Bloody Mary lediglich aus Wodka und Tomatensaft, später verfeinerte Petoit seinen Longdrink mit schwarzem Pfeffer, Salz, Tabasco und Worcestershiresauce. In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts soll aufgrund der geringen Verbreitung von Wodka häufig auch Gin zum Einsatz gekommen sein. Die Bloody Mary ist einer der wenigen herzhaften Cocktails, die in den Bars der Welt zu finden sind.

Wie der Longdrink zu seinem Namen kam, lässt sich nur mutmaßen. Eine Version besagt, dass die Bloody Mary nach der englischen Königin Maria I. Tudor benannt wurde, die aufgrund der grauenvollen Protestantenverfolgung im 16. Jahrhundert den Spitznamen Maria die Blutige erhielt.  

Rezept – Bloody Mary selbst machen

Zutaten

5 cl Wodka
15 cl Tomatensaft
1 cl frisch gepresster Zitronensaft
1 Stange Staudensellerie (ca. 20 cm lang)
Eiswürfel (4-5)
2 Tropfen Tabasco
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Bloody Mary – Zubereitung

Ein Glas mit etwa vier bis fünf Eiswürfeln füllen. Wodka, Tomatensaft, Zitronensaft und Tabasco hinzufügen, verrühren und anschließend mit Salz und Pfeffer je nach Belieben abschmecken. Abschließend eine Stange Staudensellerie – als Deko und kleinen Snack –  ins Glas stecken und die Bloody Mary sofort servieren. Als Glas kommt in der Regel ein Longdrinkglas zum Einsatz.

Info

Übrigens: Die alkoholfreie Variante des Cocktails nennt sich Virgin Bloody Mary. Nach einer durchfeierten Nacht kann sie am nächsten Morgen den Kater bekämpfen – ohne Wodka versteht sich! Warum? Die Säure des Zitronensaftes fördert den Abbau des Alkohols im Körper. Zudem hilft das Salz dabei, den Mineralstoffmangel wieder ins Gleichgewicht zu bringen.