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Stand-Up-Paddling, Disc-Golf und Drachenbootfahren mitten in Pittsburgh

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10 Fakten über Christo

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Streets of New York – Bildband macht Lust auf den Big Apple

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2019 – Das Jahr des Theaters in Chicago

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Ins Schauspiel oder in die Oper, ein klassisches Ballett oder lieber eine hinreißende Broadway Show erleben? Egal wie lange der Aufenthalt in Chicago dauert, ohne einen Theaterabend ist er nicht...

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Der längste Karneval der Welt

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Der längste Karneval der Welt lässt Uruguay zu Candombe-Rhythmen tanzen und bei Murga-Aufführungen schmunzeln.

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QO Amsterdam: Öko-Luxus in der Stadt

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Ein preisgekröntes Hotel ebnet den Weg für nachhaltigen Luxus in der Hotelbranche.

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Europas Geheimtipps: Erholung, ohne Schlange zu stehen

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Manchmal muss man einfach mal ein paar Tage raus. Als Reiseziel für eine Kurzreise fällt die Entscheidung dann viel zu häufig auf eine der europäischen Metropolen – Barcelona, Rom, Paris...

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Reeperbahn-Festival: Die wichtigsten Acts Madsen
  • 15. September 2014
  • Redaktion
Das Programm

Reeperbahn-Festival: Die wichtigsten Acts

Kurz vor Beginn des Reeperbahn Festivals, das vom 17. bis 20. September stattfindet, erweitern die Madsen-Brüder das Line-Up! Dass sie eine der besten deutschen Live-Bands sind, die durchaus kräftig zulangen kann, wie „Baut wieder auf“ beweist, ist kein Geheimnis.

Bleiben wir beim Deutschsprachigen: Etwas unernster als Madsen kommen die 257ers aus Essen daher, die vor einigen Wochen mit „Du riechst“ wohl die Hymne auf das Rauchverbot schlechthin rausgehauen haben. Die Liebeserklärung an all die Düfte, die jetzt nicht mehr im Qualm untergehen, klingt ein wenig wie die früheren, frecheren Tracks der Fantas.


Riechen werden sicher auch die Herren von Triggerfinger, die das Line-Up der Universal Music Night komplettieren. Allerdings eher nach gutem Aftershave, feinen Herrenausstattern und teurem Whiskey. Die Belgier, die man bloß nicht auf ihre Lykke Li-Coverversion „I Follow Rivers“ reduzieren sollte, sind nämlich Gentlemen durch und durch.


Eher elektronisch und sicherlich einzigartig geht es beim gemeinsamen DJ-Set von Roosevelt und Coma zu. Marius Lauber alias Roosevelt dürfte dieser Tage einer der spannendsten Grenzgänger zwischen Pop- und Clubmusik sein, die Deutschland zu bieten hat. Seine Buddies Marius Bubat und Georg Conrad, die sich hinter dem Namen Coma verbergen, leisten ihm an den Turntables Gesellschaft und battlen sich mit ihm back to back.


Von einer ähnlichen Energie leben auch July Talk aus Toronto. Wenn Peter Dreimanis und Leah Fay sich auf der Bühne anknurren, -croonen, -säuseln hat man fast das Gefühl zwischen den beiden zuckende Blitze zu sehen. Peters röhrendes, bluesiges Organ und Leahs Engelsstimme, mit der sie gerne fiese Worte flötet, sind ein Package, das man in dieser Kombination selten hört.
 

Boysnoize Records

Boysnoize Records liefert am Donnerstag, 18.09., den Soundtrack für jene Tanzfraktion, die sich am liebsten mit dem Zeigefinger oder der geballten Faust in der Luft bewegt. Und mit Alexander Ridha alias Boys Noize ist einer der erfolgreichsten Vertreter energetischer, euphorischer Elektromusik an Bord. Der in Hamburg aufgewachsene DJ und Produzent wird nicht nur selbst auftreten, sondern zwei seiner Schützlinge mitbringen.


Zum Beispiel SCNTST aus München, der mit seinem sehr direkten Techno und seinem spannenden, avantgardistischen Sampling schon eine kleine Weile für Aufsehen sorgt und nun via Boysnoize Records veröffentlicht. 

Der in Berlin lebende Franzose Djedjotronic, der gerade seine zweite Solo EP „Drum Program“ auf BNR veröffentlicht hat, ist als Produzent und Techno-DJ gleichermaßen bekannt und geschätzt und übernimmt im Anschluss die Turntables.

 

Finland's Finest: Neøv, Jaakko Eino Kalevi und Suvi

Obwohl Metal-Bands wie Nightwish, HIM und Children Of Bodom zu den kommerziell erfolgreichsten Musikexporten Finnlands zählen, hat man im hohen Norden stilistisch weitaus mehr zu bieten. Das weiß, wer regelmäßig das Reeperbahn Festival besucht – denn dort waren die Finnen stets mit ausgewählten musikalischen Botschaftern ihres Landes vertreten. So auch in diesem Jahr: Auf der Bühne sind beispielsweise Anssi und Samuli Neuvonen mit ihrer Band NEØV, die klingen, als hätte man die späten Mercury Rev für eine Weile in eine Hütte an der finnischen Seenplatte gesperrt – und erst wieder entlassen, als sie es geschafft haben, die knisternde finnische Winterluft mit ihren spacigen Melodien zu vereinen.
Stilistisch nicht allzu weit von ihnen entfernt, musiziert Jaakko Eino Kalevi schon seit Jahren. Der Straßenbahnführer aus Helsinki arbeitet seit Anfang des Jahrtausends an seinem Werk und hat dank eines Signings beim Domino Label endlich die internationale Aufmerksamkeit, die sein facettenreicher, elektronischer Pop schon lange verdient hat.


Das Line-Up bereichert und komplettiert Suvi, eine junge Dame aus der finnischen Provinz, die im letzten Jahr mit „Bleeding For Your Love“ ein zartes, angenehm im Herzen schmerzendes Album veröffentlichte.