• Schuhtrends für den nächsten Winter

  • Neues Festival: Superbloom lässt München erblühen

  • Kunst im Hotel

  • Natascha Ochsenknecht sorgt für Durchblick

  • Geheimtipps: Die besten Rooftop Bars Europas

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

News

Berlin und New York City schließen Tourismus-Partnerschaft

News

  NYC & Company und visitBerlin starten Erfahrungsaustausch zum Tourismus: Vermarktung der Bezirke sowie Destinationsmanagement zwischen zwei Reisezielen.

Weiterlesen

zero*magic – Leichtigkeit trifft Funktion

News

Den will man einfach haben: Der Taschenschirm zero*magic von Schirmspezialist doppler ist nicht nur irgendein Schirm. Er besitzt den allseits bekannten automatischen Öffnungs- und Schließmechanismus – doch es grenzt an...

Weiterlesen

Leben & Genuss

Shanghai vom Feinsten: Das Restaurant UltraViolet

Leben & Genuss

Abgefahren, abgefahrener, UltraViolet – das Spitzenrestaurant in Shanghai zählt wohl zu den originellsten Locations überhaupt. Nur zehn Personen haben im UltraViolet Platz. Bekocht werden sie vom französischen Spitzenkoch Paul Pairet...

Weiterlesen

Stadtluft schnuppern in Estland

Leben & Genuss

Das nordische Estland ist vor allem bekannt als Ziel für Natur-, Aktiv- und Abenteuerreisen. Doch auch für Städtetrips ist das Land eine gute Wahl.

Weiterlesen

Fashion & Lifestyle

Schuhtrends für den nächsten Winter

Fashion & Lifestyle

Schicke Sneaker, elegante Pumps oder kernige Boots. Dazu Einflüsse aus den 70er Jahren - was ist in der kommenden Herbst- Wintersaison 2020/21 "unten rum" trendy? 

Weiterlesen

Kunst im Hotel

Fashion & Lifestyle

Wenn die kalte Winterluft im Januar und Februar durch die Straßen weht, finden nur vereinzelt Touristen ihren Weg in die europäischen Metropolen. Doch für Kunstliebhaber beginnt jetzt die spannendste Reisezeit...

Weiterlesen

Events & Nachtleben

Neues Festival: Superbloom lässt München erblühen

Events & Nachtleben

München hat ein neues Stadt-Festival: Das Superbloom Festival feiert am 05. & 06. September 2020 seine Premiere und verwandelt das Gelände des Olympiaparks und das Olympiastadion in eine einzigartige Erlebniswelt...

Weiterlesen

Geheimtipps: Die besten Rooftop Bars Europas

Events & Nachtleben

Mit einem erfrischenden Cocktail den Tag über den Dächern der Stadt ausklingen lassen ‒ das gibt es nicht nur in Manhattan. Denn in immer mehr Städten ist das kosmopolitische Flair...

Weiterlesen

Family & Friends

10 Jahre hello handmade Markt

Family & Friends

Schöne Dinge, gemacht mit Hand, Herz und Kopf. Dafür steht der hello handmade Markt in Hamburg.  Am 10. November 2019 zeigen in der „Kampnagel Kulturfabrik“ wieder rund 100 Design-Newcomer sowie...

Weiterlesen

60 Jahre Leifheit – Vom Rotaro über den Akkusauger zum Dampfreiniger

Family & Friends

Das Jahr 1959 war geprägt durch den Wiederaufbau. Konrad Adenauer war Bundeskanzler und die Rollenverteilung in der Gesellschaft war klar formuliert: Der Mann ging zur Arbeit und die Frau kümmerte...

Weiterlesen
Die Geschichte der Streetart Emmanuel Dunand/AFP/Getty Images
Straßenkunst

Die Geschichte der Streetart

Elemente politischer als auch historischer Kunstformen vereinen sich in der Streetart der Gegenwart. Sie ist heute ein urbanes Stilmittel, dessen Szene sich einer immer größer werdenden Künstlergemeinschaft erfreut. Aber wie ist Streetart eigentlich entstanden?

New York, Ende der 1970er Jahre: Im Untergrund der Großstadt etabliert sich eine Kunstform, die sich im Laufe der Jahre als individuelles Kommunikationsmedium durchsetzt und mit dem Begriff Streetart internationale Anerkennung findet. Man vermutet, dass die Kunstpraktiken der europäischen Situationisten sowie der süd- und mittelamerikanischen Mural-Painter verstärkt Einfluss auf die Entstehungsgeschichte der Streetart nahmen.

Während der 1968er Unruhen in Paris erlebte die "Situationistische Internationale" Europas eine neue Blüte. Westliche Bürger wurden nach Auffassung der linksradikal orientierten Gruppe immer mehr in die Rolle der Konsumenten gedrängt, weshalb es sich Situationisten zur Aufgabe machten, Kunst vermehrt in das Alltagsleben zu integrieren. Kunsthistorisch kann man die Streetart-Bewegung zudem an die mexikanischen Mural-Painter, wie Diego Rivera, anknüpfen, deren Techniken auf antike Wandmalereien im Freskostil zurückgehen.

Warum Streetart?

Ziel der meist anonymen Künstler ist es, die alltägliche Umgebung ihrer Großstadt in eine bunte Spielwiese zu verwandeln, deren Botschaften in der Kunstform selbst verankert sind. Mithilfe individuellster Medien, wie Schablonen, Farbe, Wolle oder ganzen Objekten erregen Streetart-Künstler nicht nur die Aufmerksamkeit zahlreicher Passanten, vielmehr werden häufig aktuelle Themen künstlerisch kritisiert. Durch Graffiti, Sticker oder Yarn-Bombing wird der Alltag bunter, vor allem aber lebendiger.

1415 FINAL Streetart Slinkachu AFP Leon-Neal 81681824Slinkachu ©Leon Neal/AFP/Getty Images

Seit ihren Anfängen in New York hat sich der Charakter der Streetart gewandelt. Ging es anfangs auch um das Aufbegehren gegen Obrigkeit, Autoritäten und Staat, bei dem das bloße Beschmutzen und Zerstören von öffentlichem oder privatem Eigentum legitime Mittel waren, ist Streetart inzwischen als wirkliche Kunstform zu verstehen. Geblieben ist jedoch der Versuch, mithilfe individueller Ausdrucksformen in das anonyme öffentliche Stadtbild einzugreifen. Da sich Streetart an die gesamte Öffentlichkeit richtet, wird sie auch von denen wahrgenommen, die in der Regel keinen oder kaum Zugang zu Kunst haben und somit indirekt dazu aufgefordert werden, an Interaktivität und Kommunikation teilzunehmen.

Streetart: Berühmte Vertreter

Obwohl Streetart-Künstler in der Regel anonym agieren, gibt es zahlreiche Künstler, die sich in der Szene aufgrund ihres aussagekräftigen Wirkens einen Namen gemacht haben. Dazu gehören Banksy (Artikelbild), ein Schablonen-Künstler aus England, Blek Le Rat, der Urvater der Stencil (Schablonen)-Kunst oder D Face, der Street- mit Pop-Art verbindet und die Kunstform zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Doch nicht nur in Bereichen wie Stencil und Graffiti ist Streetart zuhause.

Vielmehr haben sich seit den 2000er Jahren Formen etabliert, die vor allem durch ausgefallene Materialien oder detailverliebten Inszenierungen bestechen. So erlangte der britische Streetart-Künstler, Fotograf und Blogger Slinkachu mit seinen Miniaturfiguren (z.B. Little People), die er im Londoner Straßenraum aufbaut und mit Alltagsgegenständen wie einer Zigarettenkippe kombiniert, internationale Berühmtheit.

Einige interessante Streetart Werke haben wir für Euch in folgenden Artikeln zusammengestellt: