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Verkehrssünder aufgepasst – Ab sofort drohen härtere Strafen!

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Interview: Daniela Katzenberger und die Fake News

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"meine ernte" bringt euch in den Garten

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Lego - Spielzeugimperium aus Dänemark thinkstockphotos.com
  • 07. Juni 2017
  • Redaktion
Die Erfolgsgeschichte des weltweit größten Spielzeugherstellers

Lego - Spielzeugimperium aus Dänemark

Die Erfolgsgeschichte von Lego begann am 28. Januar 1958. An diesem Tag ließ der dänische Firmengründer Ole Kirk Christiansen den farbigen Baustein aus Kunststoff patentieren. Danach begann ein einzigartiger Siegeszug um die ganze Welt. Bis heute begeistern sich Generationen von Baumeistern an der Produktvielfalt des Unternehmens. Aus dem Dänischen mit "Spiel gut" übersetzt, verkörpert Lego sein Programm im Namen.

Die Anfänge in Dänemark

1891 wurde Ole Kirk Christiansen in Filskov geboren. Der Spielzeugmacher und Kunsttischler gilt als Begründer des Unternehmens und als Erfinder der bunten Bausteine. Gemeinsam mit Sohn Godtfred startete Christiansen im Jahr 1932 mit der Herstellung von Holzbauklötzen. Die ersten Lego Steine aus Kunststoff entstanden 1949.


Schon damals waren die Quader aus Celluloseacetat an der Oberseite mit Noppen versehen. Als instabil erwies sich zunächst aber das Innere des Bausteins. Mit Hilfe passgenauer Röhren konnte das Problem prinzipiell gelöst werden. Nur zwei Monate nach der Anmeldung zum Patent durch seinen Sohn, verstarb der Firmengründer 1958 im süddänischen Billund. Seitdem wird der Tag der Antragstellung als Geburtsstunde der Lego Steine gefeiert. 1988 lief dieses Patent aus.

Nach der Patentierung

Bereits in den 30er Jahren gründete Hilary "Harry" Fisher Page die englische Firma Kiddicraft, wo nahezu baugleiche Spielzeugsteine aus Plastik gefertigt wurden. Nachdem Lego ein Muster der Briten gesehen hatte, übernahmen sie kurzerhand das Design ihres Konkurrenten und meldeten ein internationales Patent darauf an. Zuvor hatten sie in Erfahrung gebracht, dass sich die Patentierung von Kiddicraft nur auf Großbritannien beschränkte. Mit dem Tod des britischen Firmengründers erwarben die Dänen das Patentrecht.

Herstellung in Deutschland

Bis zum Ende der 60er Jahre produzierte Lego in Schleswig-Holstein verschiedene Modelle von Autos, Lastkraftwagen, Zweirädern und Zubehör. 1996 erfolgte ein Eintrag als Marke. Dagegen klagten einige Wettbewerber. Im Interesse der Allgemeinheit hob der Europäische Gerichtshof in letzter Instanz den Markenschutz im Jahr 2010 wieder auf.

Die Produktpalette folgte dem Zeitgeist

Zu den standardisierten Bausteinen mit 8-Millimeter-System kamen im Laufe der Zeit zahlreiche Alternativen hinzu. Ein Beispiel ist das 1967 von Lego produzierte Modulex für Architekturbüros. Zudem wurden Hinweisschilder und Informationstafeln für Krankenhäuser entwickelt. Die Herstellung von Holzspielzeug übernahm BILOfix. Dadurch erweiterte sich die Vielfalt des Unternehmens. Es wird geschätzt, dass zum damaligen Angebot 78.000 Bauteile in 96 Farben gehörten. Viele Produkte waren miteinander kompatibel.

Aufgrund von Managementfehlern verlor Lego 2003 bis zu 190 Millionen Euro. Im Zuge einer Umstrukturierung waren klassische Kindermarken wie Legoland und Duplo eingestellt worden. Stattdessen ergänzten Serien zu Harry Potter und Star Wars das Programm. Anfänglich erwies sich die Umstellung als erfolgreich. Als eine Stagnation einsetzte, sollte Bionicle die Verkaufszahlen wieder steigern. Noch heute gehören diese Produkte in den USA zu den Weihnachtsgeschenken, die am meisten verkauft werden.

Als Reaktion löste Lego die bisherigen Produktionsstätten auf und verlagerte die Herstellung nach Tschechien. In Deutschland wurden die Standorte in Schleswig-Holstein geschlossen. Die deutsche Hauptverwaltung zog nach München. Die Rückbesinnung auf das Kerngeschäft kam mit Jörgen Vig Knudstorp, der bis 2016 CEO des Unternehmens war. Seit 2017 leitet der Brite Bali Padda die Geschäfte. Hauptaktionär ist Kjeld Kirk Kristiansen, ein Enkel des Firmengründers Ole Kirk Christiansen, der die Erfolgsgeschichte losgetreten hatte.

Dieser Beitrag stammt von Derk und dem urbanlife-Team