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Nachhaltiger Warenkorb: Das neue unabhängige Ratgeberportal

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Plastikmüll im Haushalt vermeiden

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urbanlife verlost zusammen mit Soehnle vier Genio Produktsets inklusive der Genio Küchenwaage. So nehmt ihr am Gewinnspiel teil:

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Air Berlin: 2,5 Mio. Einzelteile unter dem Hammer

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Unnützes Wissen zu Weihnachten

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Japanisches Dorf beherbergt Haus aus Müll RISE & WIN Brewing Co. BBQ & General Store
Recycling und Nachhaltigkeit

Japanisches Dorf beherbergt Haus aus Müll

Ein Haus aus Müll – klingt merkwürdig, ist im Sinne der Nachhaltigkeit aber eine feine Sache. Zu finden ist das gute Stück im japanischen Dorf Kamikatsu. Bis 2020 wollen die Bewohner hier abfallfrei leben.

Aller Anfang ist schwer: Müll in 34 Kategorien zu sortieren, ist den 1700 Bewohnern von Kamikatsu zu Beginn sicher nicht ganz leicht gefallen. Alles Gewöhnungssache, so scheint es. Denn inzwischen landen in dem Dorf nur noch 20 Prozent der Abfälle in der Mülldeponie – 80 Prozent werden recycelt.

Striktes Recycling-Programm

Bis 2020 will die Stadt zu 100 Prozent müllfrei sein. Das Recycling-Programm startete 2003 – zuvor gab es im Dorf noch offene Müllverbrennung. Alle Bewohner haben sich vor 14 Jahren dazu verpflichtet, ihren Müll zu trennen und in 34 Kategorien zu sortieren. Die Trennung dient dazu, den Müll einfacher kompostieren beziehungsweise recyceln zu können.

Und damit nicht genug: Die Bewohner bringen ihren Abfall eigenständig in das Recycling-Zentrum. In Kamikatsu gibt es nämlich keine Müllabfuhr. Im Recycling-Zentrum selbst zeigen Schilder, wie die Materialien wiederverwertet werden können.

Eine weitere Institution, die Müllproduktion zu verringern, ist der sogenannte Kuru Kuru Shop. Hier können die Bewohner des Dorfes Gegenständen abgeben, die sie nicht mehr brauchen. Im Gegenzug dafür können sie etwas anderes aus dem Laden mitnehmen. In einer Fabrik verarbeiten Angestellte zudem gebrauchte Kleidung weiter.

Ein Haus aus Müll

Mithilfe des Recycling-Programms ist auch ein Haus aus Müll – beziehungsweise aus recyceltem Material – entstanden. Dabei handelt es sich um eine Brauerei mit Bar und Wohnungen. Im sogenannten „Kamikatz Public House“ wurden Fenster aus leerstehenden Häusern eingesetzt, die Lampenschirme bestehen aus alten Glasflaschen, die Wände wurden mit alten Zeitungen tapeziert. Die Möbel stammen allesamt aus dem Tauschladen Kuru Kuru. Ein schönes Symbol für die Nachhaltigkeit der Stadt, die die Bewohner von Kamikatsu leben.

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit findet ihr in unserem Artikel reparieren statt wegwerfen: DIY-Anleitungen im Netz.

 

Dieser Beitrag stammt von Derk und dem urbanlife-Team